Joseph von Fraunhofer: Vom Waisenjungen zum Pionier des Lichts
Show notes
Joseph von Fraunhofer: Vom Waisenjungen zum Pionier des Lichts
Joseph von Fraunhofer zählt zu den bedeutendsten Wissenschaftlern Deutschlands. Weniger bekannt ist, dass er entscheidende Jahre seines Lebens in Benediktbeuern verbrachte.
In dieser Folge von Don-Bosco-Straße 2 spricht Benedikt Hartmann mit Autor, Schauspieler und Lehrer Andreas M. Bräu über den außergewöhnlichen Lebensweg Fraunhofers, seinen historischen Roman Die Gesetze des Lichts und die Frage, warum seine Geschichte bis heute Mut macht. Gemeinsam schlagen sie die Brücke zwischen Wissenschaft, Bildung und den Chancen, die das Leben verändern können.
In dieser Folge
- Wer Joseph von Fraunhofer wirklich war
- Seine Zeit in Benediktbeuern
- Die Entstehung des Romans Die Gesetze des Lichts
- Die Fraunhoferlinien einfach erklärt
- Warum Bildung und gute Wegbegleiter Lebenswege verändern können
- Parallelen zwischen Joseph von Fraunhofer und Don Bosco
Zu Gast
Andreas M. Bräu
Autor, Schauspieler und Lehrer
Roman: Die Gesetze des Lichts
Weiterführende Links
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🎙️ Don-Bosco-Straße 2 ist der Podcast aus dem Don Bosco Kloster Benediktbeuern.
Einrichtungsleiter Benedikt Hartmann spricht mit Mitarbeitenden, Ordensleuten und Gästen aus Gesellschaft, Bildung, Wissenschaft, Politik und Kultur über die Themen, die diesen besonderen Ort prägen.
Weitere Informationen: https://www.kloster-benediktbeuern.de
Show transcript
00:00:01: Alles geht vorüber, jeder Tag hat etwas Gutes und etwas Schlechtes.
00:00:08: Ich darf euch begrüßen.
00:00:09: zur neuen Folge von der Dombosco Straße zwei Es ist glaube ich das erste mal dass mich ein bisschen schlecht fühl optisch zumindest.
00:00:17: Ich sitze hier im T-Shirt und mit Jeans kann man es noch nennen glaub.
00:00:22: ich habe aber heute einen Herren neben mir den Andreas Bräu wo ich sagen muss erstmal an die Hut ab.
00:00:30: Ich glaube, so schick war noch keiner bei unserem Podcast.
00:00:33: Und ich freue mich sehr, dass du da bist!
00:00:37: Ich würde mich wetten trauen, dass manche von euch zumindest die uns jetzt auch zuschauen den Andreas Bräu schon mal gesehen haben.
00:00:45: also dein Gesicht kennt man wenn man ab und zu mal Fernsehe schaut wenn man sich auch ein bisschen in der Literatur beschäftigt und deswegen freue ich mich wahnsinnig das du hier da bist.
00:00:56: lieber an dir Und die nächsten, was haben wir gesagt?
00:00:59: Drei Hundert Minuten auf jeden Fall.
00:01:03: Dein neues Buch auch vorstellst und ein bisschen was zu dir erzählst.
00:01:06: War ein Spaß!
00:01:07: Ihr kennt uns ja aber der Andreas Breu hat etwas mitgebracht, was wahnsinnig besonders ist und da gehen wir gleich drauf ein.
00:01:17: Aber jetzt erstmal Hallo Andi schön dass du da bist Und dir die Zeit nimmt es für uns.
00:01:21: Hallo, Bene!
00:01:22: Vielen Dank fürs Kompliment auch am Start.
00:01:24: Mir hat man gesagt und das ist das erste Mal dass ich in einem Videocast bin... ...dann dachte ich mir der Ernsthaftigkeit vom Josef's Thema angemessen.
00:01:32: Wenn ich ins Theater gehe versuche immer für einen Künstler mich schick zu machen aus Respekt vor ihm.. ..und heute dachten wir sprechen über ein Buch wo das Thema so wichtig ist.... ....und ich versuch immer ihn daum mit ein bisschen zu ehren.
00:01:42: Erstmal schön aber das hätte ich mir vielleicht vorher auch denken können... ...aber ich glaube das ist jetzt schon okay da ich nur die Fragen stellen darf.
00:01:47: Für die nächste Folge dann?
00:01:49: Genau, jetzt schauen wir mal wer der nächste Gast wird.
00:01:51: Aber gute Idee auf jeden Fall!
00:01:54: Du Andi... Ich hab mich ein bisschen schlau gemacht aber jetzt hilft mir mal.
00:01:59: du kommst ja aus Garmisch aus Garnisch-Partenkirchen.
00:02:01: PartenkIRCHEN genau genommen muss man immer ein bisschen vorsichtig sein.
00:02:06: Du bist Sprecher?
00:02:08: Du bist Schauspieler?
00:02:10: Du ist Schriftsteller und du bist Lehrer.
00:02:14: Warum?
00:02:16: Also das ist eine Mischung
00:02:18: Das ist richtig, und es hat sich aber eus organisch aus sich selbst heraus immer ergeben.
00:02:23: Ich habe in der Schule mit Theater angefangen – das klassische Schultheater in der Gruppe am Werdenfels-Kymnasium – und bin von dort aus ans kleine Kurtheater Garmespattenkirchen weiter verwiesen worden und hab da Ausbildung gekriegt und bin vierzehn Jahre dort geblieben.
00:02:37: Dann habe ich nach dem Abiturwerk gesagt, ich will gerne ein Studium machen um auf Nummer sicher zu gehen und habe Deutschgeschichte, Politik studiert und bin danach ins Referendaillat gegangen und bin klassisch an einem Gymnasium gelandet als Lehrer, wo ich allerdings auch mit die Schüler Theater machen darf.
00:02:51: Und während der Zeit hat sich das Theater bis sie verändert, dass ich mehr und mehr Geschichten erzählt habe und mehr und meer moderiert hab.
00:02:58: Dann brauchte man eigene Geschichten wiederum für die Moderationen und dann war der nächste Schritt zu fragen ob man das vielleicht sogar veröffentlichen dürfte oder das in Buchform gießen könnte.
00:03:07: Und dann sind die Bücher dazu kommen und irgendwann war es parallel quasi sieben Tage die Woche, sieben Berufe ausführen darf und dazwischen möglichst noch ein bisschen Freizeit übrig bleibt.
00:03:18: Und du hast ja auch Familie.
00:03:19: also daher Picke-Packe voll deinen Tag.
00:03:23: trotzdem aber nochmal Schriftstelle.
00:03:26: ich war jetzt in Deutsch nie der Beste muss ich sagen.
00:03:29: gebe ich er hoffen zu ich war eher der Zahlenmensch bei dir glaube ich.
00:03:31: was andersrum
00:03:32: genau andersrum
00:03:33: Genau.
00:03:36: Warum wird man schriftsteller?
00:03:37: Also das ist Du hast gerade erklärt ... wie es so ein bisschen zustande kam, aber diese... Du hast ja nicht nur Einbuch geschrieben und Aussagen.
00:03:45: Und so unterschiedliche Themen im Bereich auch.
00:03:48: Wo nimmst du die Motivation her, dich hinzusetzen?
00:03:52: Die Recherche allein!
00:03:53: Wir haben das mitgekriegt auf unserem Gelände, kommen wir gleich dazu.
00:03:56: Aber die Energie aufzuwenden für ein Thema wo du sagst erst mal vielleicht gar nichts damit zu tun.
00:04:03: Warum?
00:04:04: Ich weiß gar nicht, ob man sich zum Schriftsteller so entscheidet.
00:04:06: Bei mir war es vielleicht andersrum.
00:04:07: Das ging schon als Bub los und das mal Geschichten gerne erzählt hat.
00:04:10: Und dann war's so... ich habe James Bondfilme gesehen und wollte mein eigenes Drehbuch dazu schreiben was noch passieren könnte.
00:04:17: Dann ging es los, ein bisschen mit Sechzehn-Seventeen kam der Liebeskummer und dann hat man gesagt wenn ich das jetzt aufschreibe, dann könnte ich mir vielleicht einen Happy End da reinschreiben wo ich selber in der Realität nie erlebt hab.
00:04:26: Das waren die ersten Versuche dass man etwas hinnotiert hat.
00:04:31: Später dann waren es kürzere Sachen und mir war es bayerisch immer wichtig, also was in Dialekt vorm.
00:04:36: Und dann irgendwann auch der Wechsel nach München.
00:04:38: unter Umzug dachte ich mich würde jetzt gern sie Stadtporträtieren und aufschreiben was man alles erlebt hat das man alles gesehen hat und da ist ein erster Roman tatsächlich raus geworden die jetzt im Herbst nochmal kommt.
00:04:47: und dann über umwegend zum Josef bin ich ja etwas Schauspiel gekommen weil ich seit zwei tausend neun sind die Figur für die Fraunhofer Gesellschaft spielen darf Und da habe ich mich erst mal mit ihm beschäftigt, weil die haben gesagt sie hätten gerne ihren Namenspatronen auch mein Live vor Publikum aber nicht einer der einen auswendig gelernten Text aufsagt sondern der sich ein bisschen mit den Leuten unterhält und das macht die Sache deutlich schwieriger.
00:05:06: Weil du ja die Hintergründe wissen musst und die Figur erstmal recherchieren musst und so ging die Recherche los!
00:05:11: Und damals hab' ich mir aber schon gedacht boah es gibt ja nichts zum Josef und auch nix was man als ausführlichere Biografie lesen könnte.
00:05:18: und das war dann die Geburtsstunde für das Buch.
00:05:20: Was ja Wahnsinn ist bei dem Thema Frauenhofer hier eigentlich also... Jeder kann mit dem Mikrofraunhofer was anfangen.
00:05:26: Aber ich bin ganz ehrlich, mir ging es genau so wie das zusammenhängt auch mit einem Josef von Fraunhofern war mir völlig fremd.
00:05:35: und jetzt haben wir hier auf dem Gelände ja selber auch die enge Verbindung eigentlich.
00:05:41: aber dann komme ich gleich mal auf dein Buch das heißt Die Gesetze des Lichts Das erstaunliche Leben des Josefs von Frauenhofer.
00:05:50: wer zuschaut Bitte kauf's aus euch.
00:05:52: Ich durfte es noch nicht lesen vorher, weil mir gesagt worden ist wenn du es gelesen hast dann gehts ganz viel schon um die Inhalte.
00:05:58: ich soll sie im Nachgang lesen weil es mit wirklich auch glaube ich geht wie euch.
00:06:03: ich habe keine Ahnung bin aber wahnsinnig neugierig und höre von meinen Kollegen-Kollegen nennen wir müssen das lesen und wäre das nicht ein schönes Geschenk für Sommerfest für Mitarbeitende?
00:06:15: Aber ich dachte wenn ich schon dich mal da hab Warum sollte man dieses Buch lesen?
00:06:20: Weil ich es finde, eine wahnsinnige Aufsteigergeschichte ist.
00:06:23: Dass das ein Bohr den kein Mensch auf dem Zettel gehabt hat und der eigentlich die widrigsten Umstände gehabt hat.
00:06:28: Der kommt in Straubing auf die Welt als elftes Kind.
00:06:32: Es gibt nur noch drei ältere Schwestern, die übrig sind und mit elf Jahren ist er schon vollweise.
00:06:36: Erst stirbt die Mutter ja später der Papa und damit ist sie eigentlich abgeschrieben.
00:06:40: Der wird zuerst in eine Dreckslerleere gesteckt was ihm viel zu anstrengend ist weil er das Holz nicht tragen kann, weil es zu schwierig ist.
00:06:46: Und dann verschachern ihn die Vormünder nach München zu einem Glaser- und Spiegelhersteller Weil er da schon ein bisschen Ahnung hat, weil der Papa auch Brillenmacher war.
00:06:53: Dann ist es achtzehn eins.
00:06:55: Die Franzosen sind schon in München und über ihm stürzt auch noch das Haus zusammen in dem er lebt.
00:07:00: Polionzeit oder?
00:07:02: Ganz genau.
00:07:02: Und Bayern hat ja klug die Seite gewechselt, darum wurde Bayern Königtum.
00:07:06: das passiert alles während der Zeit die Figuren tauchen auch auf und dieser Pub liegt jetzt vier Stunden verschüttet da und muss jetzt schauen dass er überhaupt am Leben bleibt.
00:07:15: und danach verändert sich was weil er ein bisschen in die Öffentlichkeit rückt und dadurch darf erst mal bis sie etwas lernen.
00:07:20: er darf sich bilden und er darf optiker werden.
00:07:23: Und dann passiert die, wie ich finde, wichtigste Entscheidung in seinem Leben.
00:07:26: Nämlich dass er die elf besten Jahre seines Lebens daraus einen Benedikt Boyen verbringen durfte weil er hier Glas hergestellt hat und hier eine Institute vom Herrn Reichenbach Liebherr- und Utschneider eingetreten ist und im Endeffekt hier frei arbeiten konnte sich durchsetzen musste gegen Chefs und Vorarbeiter wo es nicht so geklappt hat aber glaube ich hier die glücklichste und die schönste Zeit in sein Leben verbracht hat.
00:07:47: Welchem Zeitraum war das ungefähr?
00:07:49: Er tritt in dieses Institut ein und bis zu den letzten Jahren ist er hier in Benedikt-Beuern.
00:07:56: Danach muss er wieder nach München, er lebt noch mal lang, nur bis zu dem Zeitpunkt von der Ausgabe.
00:08:00: Er fährt aber hin und her.
00:08:01: Er muss zu jeder Schmelze hier draußen sein.
00:08:04: Und parallel läuft der Wunder an der Brienne Straße.
00:08:07: Das heißt man floszt zurück mit der Kutsche wieder raus.
00:08:09: also regelmäßige Besuche waren immer notwendig.
00:08:15: klingt wild, weil du ihn jetzt beschreibst.
00:08:17: Klingt wie das typische Tom Bosco Kind also so dieses mit absolut beschissenen Voraussetzungen sich aber mehr oder weniger hoch gearbeitet.
00:08:26: Aber wenn du sagst ihr habt nicht lange gelebt Wie, wie hat das so geworden?
00:08:29: Er ist neununddreißig Jahre geworden und dann ist er an der Tuberkulose gestorben.
00:08:34: Und sicherlich hat auch eine Rolle gespielt.
00:08:35: Ich meine vorhin ist die historische Fraunhofer Glasfitte.
00:08:38: Wir sind diese Schmelzöfen da drinnen zwei unter einem Abklingofen Die Dämpfe und die Arbeiten.
00:08:43: hundert Schmelzen waren es während seiner Zeit hier waren sicherlich auch nicht förderlich plus eine massive Überarbeitung.
00:08:48: nie eine Pause keine Kur und dann noch wahrscheinlich von den Eltern vererbt.
00:08:52: Diese Krankheit macht zu einem erstaunlichen aber leider sehr kurzen Leben.
00:08:59: Ich bin
00:09:03: schon drüber, es wäre schon vorbei.
00:09:05: Schaust du gut aus?
00:09:07: Was war denn für ein Mensch?
00:09:09: Also wenn du dich damit beschäftigst, dann wirst du so ein bisschen Charakter auch festgestellt haben.
00:09:14: also was... Was hat Ihnen denn ausgemacht?
00:09:16: Das
00:09:16: ist übrigens der Grund, warum es ein Roman geworden ist.
00:09:18: Weil wir über ihn als Menschen so wenig wissen.
00:09:20: Der hat sich nie für wichtig genug erachtet dass er eine eigene Aufzeichnung hinterlassen hätte oder persönliche private Briefe und da ist so bisschen eine Lehrstelle.
00:09:27: aber ich habe ganz viel recherchiert in seinen offiziellen Korrespondenzen und man findet einen zurückhaltenden Menschen einen fast schüchternen Menschen.
00:09:35: Warum das war dieser Glaserbauer auch noch verschüttet der irgendwann dann aufstieg und von einem Josef Frauenhofer sogar zu einem Joseph von Frauenhofer wird.
00:09:44: Aber dem ging es nie um sich, dem ging's immer um seine Sache.
00:09:47: also perfektes Glas herzustellen ein perfektes Fernrohr zu bauen und später in den Spektrum die Linien zu bezeichnen und herauszufinden.
00:09:55: Das heißt ein Aufsteiger, den man das spüren hat lassen.
00:09:58: Die anderen haben gesagt du warst an keiner Universität.
00:10:00: Du hast keinen Abschluss.
00:10:02: wie willst du jetzt in der Akademie der Wissenschaft unterkommen?
00:10:05: Wie willst denn du publizieren?
00:10:06: Du, der froh sein kann dass er da draußen ein bisschen glas schmelzen darf aber er hat sich durchgesetzt.
00:10:11: warum?
00:10:11: weil er lehrrecht gehabt hat und weil er für die Sache dir geliebt hat gebrannt hat und deswegen mir komme später noch.
00:10:17: dazu gibt es da echt eine parallele auch zum Don Bosco und zur Arbeit die ihr heute noch hier draußen macht Denn der kam nach Benedikt Beuern zur Seite der Krise.
00:10:25: Das Kloster war vorher aufgelöst, hier waren noch genau zwei Pater übrig auf dem ganzen Gelände.
00:10:30: die Bibliothek war ausgeräumt und alles was wert hatte hat man nach München geschafft.
00:10:36: Und dann kaufte es ein Unternehmer weil da viele Gebäude waren und weil er weit rumrum war und das war das einzige was von Interesse war.
00:10:42: baut diese Glasfütte auf und macht hier was komplett nicht Christliches, sondern einen reinen Wirtschaftsbetrieb.
00:10:47: Wo noch Metzgerei, Brauerei und Sattlerei unterkommt.
00:10:51: Und er baut aber hier etwas auf später mit vierzig Mitarbeiter und das ist nichts anderes wie Jugendarbeit weil es waren junge Burschen aus Büchel, aus Leimgruben, so hat Benedikt Bayern damals nur Kursen die bis sie dazu bringen konnte jetzt ein Facharbeiter zu werden und für die war das ein brutaler Aufstieg.
00:11:07: Das hat der aufgebaut.
00:11:07: bist du seit dem neununddreißigsten Lebensjahr?
00:11:13: würde mich schon interessieren, was das für jemand war.
00:11:15: Also du beschreibst nur gerade jemand der Schüchtern war eher zurückhaltend, der aus schwierigen Verhältnissen kommt, der nur neun und dreißig Jahre alt wird, der aber ein Vermächtnis hinterlässt mit einem Namen ... also jetzt vor allem im Südbahn, ich behaupte mal in ganz Deutschland... Europaweit!
00:11:31: Ein Riesen-Standing hat.
00:11:33: Und eigentlich reiß' mir den Kopf nicht ab, aber sprechen wir über eine Glashütte ... Junge Burschen, den er da was beigebracht hat.
00:11:42: Den er eine Ausbildung ermöglicht
00:11:44: hat?
00:11:44: Ja!
00:11:47: Wie kommt der von... Ich mach hier sowas Kleines zu.
00:11:51: in ganz Europa kennt man mich.
00:11:54: also das ist ja wir reden oft hier von jungen Menschen die keine Chance haben wo dann immer kommt mit.
00:12:02: aber ich könnte ja Fußballstar werden und kennt mich die ganze Welt.
00:12:06: Der ist kein Fußballster war gar nicht mehr Sportler sondern Handwerker ...
00:12:09: Optiker und Physiker.
00:12:10: Was ja eigentlich das
00:12:11: absolute Vorbild für jeden jungen Handwerker sein könnte sagen, hey du kannst völliger... Du Hauptschuldabschluss hast, Sonder-Schule völlig wurscht!
00:12:18: Mach was weil es funktioniert.
00:12:20: Du siehst das hier.
00:12:20: Ja.
00:12:22: Wie?
00:12:23: Warum?
00:12:23: Also das interessiert mich jetzt wirklich, weil das ist ja... Ich glaube
00:12:26: dass da zwei Sachen zusammengekommen sind.
00:12:28: Das eine war wirklich Lust auf das zum haben, was er gerne gemacht hat und das war Den kleinen Teil, den er als erstes verantwortet hat, Glas herzustellen perfekt zu machen.
00:12:36: Und da oben im Kurfürstentrakt vor dem Kurfürstenzahl ist so ein Schwiddel die hat Ludwig der Erste angebracht.
00:12:41: Hier arbeitet Josef von Fraunhofer, der das schlierenfreie Glas erfunden hat Also da wo keine Verunreinigung drin ist, keine Blase drin ist.
00:12:50: Deswegen ist dieser Glasblock perfekt und man kann eine Linse zum Beispiel für großes Fernrad drausmachen.
00:12:55: Dafür hat er gebrannt es perfekt hinzukriegen und hat er ewig dran getüftelt.
00:13:00: Und jetzt kommt, um das hinzukriegen hat er das Sonnenlicht durch ein Fernrund dann durch einen Prisma geschickt.
00:13:07: Dann entsteht das was wir hier so schön sehen können nämlich diese Spektrum.
00:13:11: und dann ist ihm aufgefallen dass sie in diesem Spektrum einzelne Linien im Sonnenlicht immer gleich sind.
00:13:16: und ihr der erst mal notiert und aufgeschrieben später wird herausfinden dass das Absorptionslinien sind weil genau da das Licht geschluckt wird aufgrund der chemischen Zusammensetzung der Sonne beispielsweise ganz knapp erzählt sich damit beschäftigt hat, merkt wenn ihr jetzt aber das Licht aus einem Lampen nimmt oder aus dem Mond nimmt dann schaut es komplett anders aus.
00:13:34: Und diese Linien und das, was man daraus machen konnte, sind die Gesetze des Lichts auf die er gekommen ist.
00:13:40: Im Endeffekt wollte nur so etwas machen, was macht es?
00:13:42: nämlich Qualitätsmanagement und die Perfektionierung von einem Prozess oder von einem Produkt, das er machen wollte.
00:13:48: Daraus kommt aber etwas, dass in jedem Physikbuch auf der Welt entweder in der neunten Klasse oder um den Dreherum wenn es um Opti geht ein Bild von ihm und diesem Spektrum drin ist.
00:13:58: Das hat er fast schon Entschuldigung, hat er fast schon nebenbei oder zufällig gefunden während er eigentlich nur ideales Glas herstellen wollte.
00:14:06: Und das macht ihn so spannend.
00:14:08: Glaubst du ihm war bewusst was er da gemacht hat?
00:14:10: Also dass es so Dimensionen annimmt weil ich vielleicht stelle mir das ein bisschen zu schön vor aber er sitzt dann mit vierzig jungen Leuten in seiner Hütte.
00:14:23: wir kriegen selber uns mit der Jugendarbeit wenn du mit jungen Leute zusammen bist.
00:14:25: das spult ja von Ideen und einfach vor viel Energie.
00:14:30: Und jetzt sitzt er da, entwickelt sowas und der wird ja noch nicht diese Vision gehabt haben zu sagen ich revolutioniere damit eigentlich eine komplette Wirtschaft auch mit
00:14:42: Überhaupt nicht.
00:14:43: Er hat auch die komplette Bedeutung so eine Linie nie durchdrungen, als er gestorben ist und ich bin kürzlich gefragt worden war dem seine Lebenswerk schon vorbei weil es klingt so oder?
00:14:50: Weil man sieht was er alles drauf gehabt hat.
00:14:52: Ja na, weißt du was der in dreißig vierzig Jahre noch hätte schaffen können und zwar da und am Schreibtisch Was der noch hätte jetzt an Forschung zu veröffentlichen oder zu schreiben?
00:15:01: Und das hat er uns nimmer geschafft leider.
00:15:02: was aber nur aus auf den Zettel gewesen wäre.
00:15:05: wie schlimm
00:15:07: So jung und innovativ, und dann...
00:15:08: Und es geht immer ein bisschen besser mit der Tugvokulose.
00:15:11: Er rennt von da aus auf die Benediktenwand, verkühlt sie, geht in die Achenau-Aube, fährt mit dem Floß und kriegt eine Lungenentzündung.
00:15:17: Es ist wirklich tragisch!
00:15:18: Weil er seit Tod nimmt genau hier seinen Anfang.
00:15:21: Weil sich immer ein bisserl besser gegangen ist und er gesagt hat jetzt mit einem Pater übrigens von dort, wo wir wieder auf den Berg gehen.
00:15:26: Und damit hat er überhaupt nicht auf einen Zettel gehabt welche Bedeutung er gehabt hat.
00:15:29: was Gott sei Dank schon stattgefunden hat ist dass er einen Ehrendochter gekriegt hat das auch schon Professor war vor seinem Tod eben der Josef von Fraunhofer und dass man europaweit jetzt hat versucht, es nachzumachen was er gemacht hat.
00:15:41: Also die Linien zu erkennen und das Spektrum zu untersuchen.
00:15:44: und erst Generationen später konnte man dann einen Neptun deswegen voraus berechnen und finden.
00:15:50: ein Herr Bunsen könnte dann die berühmten Experimente machen Und bis heute wirds auf der Suche nach Exoplaneten in der Astronomie In der Mülltrennung in der Kriminalogie ständig immer diese Farbspektrum Analysie gemacht und davor hat er sich überhaupt nichts träumen lassen.
00:16:06: Also das sind die Momente, wo ich mir wünsche dass es einen Himmel gibt und der da oben sitzt.
00:16:10: Runterschauen sich denkt Alles richtig gemacht.
00:16:14: Aber weißt du, wo er vorkommt?
00:16:15: Beim Brandner Kasper schauen Sie vom Himmel runter ins Tigernseertal.
00:16:19: und durch was schauen sie?
00:16:20: logischerweise?
00:16:20: durch den Fraunhofer?
00:16:21: Durchs Fernrohr weil man damals schon gewusst hat das waren die besten auf der Welt.
00:16:25: und von da aus schauen sie auf die Häuserspitze, auf die Blauwerk- und der Fsmarei wieder ins Tal schauen also im bayerischen Himmel vom Brandner Casper wo der Gussel Bayer-Hamad Weißwürst vorbeibringt Da ist der Fraunhof!
00:16:34: Da
00:16:34: haben wir jeder alle hinkommen aus Bayern in Segler.
00:16:37: Das
00:16:37: ist zumindest meine große Hoffnung.
00:16:41: Jetzt mal ein bisschen weg vom Josef zu dir und dem Schreiben dieses Mal.
00:16:48: Weil wenn wir jetzt viel vorweg nehmen, also ihr sollt das ja bitte lesen weil ihr merkt selber ich bin kein begeisterter Leser muss ehrlich sagen aber das fasziniert mich weil es um Persönlichkeit geht und glaube ich ganz viele Vision die ihm in dem Moment noch gar nicht bewusst ist wo er den Weg so quasi beschreitet.
00:17:09: wie ging's dir denn In welchem Moment?
00:17:14: hast du gedacht, da schreibe ich was über den.
00:17:16: Na
00:17:17: ja, um das Jahr-Zweißen-Zwurzwanzig, wo ich mir gedacht habe da ist so viel in der Geschichte was man immer auf der Bühne gar nicht in den Mund legen kann, gar nicht erzeugt kann.
00:17:25: Und ich dachte hab dass es eine Geschichte die erzeuget werden muss.
00:17:28: Das was wir jetzt hatten dieses Aufsteigen und auch der Mensch dahinter wie nimmt sich so jemand der auf einmal so wichtig ist und sowas Wichtiges findet?
00:17:35: Und das auch noch in diesem ganzen Kontext also den Hintergrund ausmäuen wie bei einem Gemälde?
00:17:39: Was passiert die ganze Zeit drum herum?
00:17:40: Das war die Entscheidung zu machen und dann eben mit der Entscheidung dass es ein Roman wird war ziemlich schnell auch klar dass ich was Privates dazu erfinden darf.
00:17:49: Und da spielt dann eine Frauenfigur, eine Titram-Zellerin die aber Dorke inneren ist, eine zentrale Figur und ich bin jetzt leider schon zuvor mehr krockt worden ob sie mir auf dem Friedhof Benedikt Boyan des Graub von der Leni zeigen könnten.
00:18:00: Ich muss leider sagen nein es gibt das Graub nicht weil die Leni eine erfundene Figur ist Aber für mich die große Liebe und die Sparing Partnerin die Frau Joseph seiner Seite.
00:18:09: Weißt du ob's eine Frau gab?
00:18:11: Nein, wir haben an zwei Stellen von Briefen von ihm.
00:18:14: Also er war ledig und hat mit der Schwester zusammengelebt, die sich um ihn gekümmert hat.
00:18:17: Einmal hat er seinem Chef geschrieben dem Utschneider, wenn ihr heiraten dadet, daten sie dann meinen Vertrag so anpassen das ich Frauenkind ernähren könnte?
00:18:25: Das ist ein ganz sanfter Hinweis!
00:18:27: Und auch mal schreibt er am Spezi in Dresden, mein du hast jetzt Frauenkinder, ich beneide dich so, ich bin ledig... ...und hätte es auch gern.
00:18:33: Das sind die zwei winzig kleinen Suspuren wie eine Detektivgeschichte, die man zu seinem Privatleben haben.. ..und da hab' ich drauf aufgebaut Bombenfrau.
00:18:41: Eine ganz, ganz tolle Frau an die Seite gestellt, die ich ihm sehr gewünscht hätte und mit der er übrigens am spannenden Punkt war ja nachts zum Sternisch an und dann zum Bauen geht.
00:18:50: Also ganz viel auch von deiner Idee wie sein Leben ausgeschaut haben könnte?
00:18:56: Das ist ungefähr dreißig Prozent der Private Josef und ganz viel von der Recherche hier vor Ort also auf was man alles gestoßen ist während ich hier durch das Kloster geistern hab dürfen.
00:19:04: Wenn wir von Recherchen sprechen, was sind denn so seine Quellen oder deine Quellen gewesen?
00:19:09: Weil wenn wir von Recherche sprechen, kann ich mir nicht vorstellen so zurückhaltend wie er war.
00:19:14: Dass er groß den Freundeskreis hatte oder Leute die auch aufgeschrieben haben was er macht oder denen schon bewusst war wie wichtig dieser Name diese Erfindung auch sein wird.
00:19:26: also Wo siehst du deine Quellen da raus?
00:19:30: Es gibt zwei Benedikt-Beuhrerfreunde, die ja echt eine wichtige Rolle spielen.
00:19:33: Die haben auch ein bisschen Zeugnis, wie wir ihn hinterlassen haben.
00:19:35: Das eine war ein Lehrer der Aloys Rockinger, der hier übrigens auch die Burschen ausgebildet hat in einer Art von kleiner Klosterschule und das andere war einer von den zwei Patta von die Benediktiner, die hier übrig geblieben sind.
00:19:46: Der Patte Ulrich Riesch Und mit denen ist er auf dem Berg gegangen Bissle Zeugnisse über den Menschen Josef, auch wie er zum Beispiel als vorgesetzter war.
00:19:56: Und der Rest von der Recherche war es gibt eine ältere Biografie über ihn aus die dreißiger Jahre von einem Optiker, die ist jetzt eher wissenschaftlich und von einem Gründungsmitglied von einer Fraunhofer Gesellschaft hat auch ein kleines Bentchen über ihm geschrieben.
00:20:07: Und dann liest man ganz viel links raus rechts hinaus über die Zeit, über die Glasschmelze, über diese Herstellung und seine originalen Briefe ist ein bisschen anstrengend, weil es sind ninety-fünf Prozent Montageanleitungen.
00:20:18: Technische Details... Was ist alles gelesen?
00:20:20: Jaa!
00:20:20: Und dann muss ich durchbeißen, durchbeissentürfen und dann auf den Ohren Ersatz zum Camerad, du bist verheiratet hätte ich auch gern.
00:20:25: Das ist dann so die Fußarbeit während man im Roman hat.
00:20:28: das ist deutlich schöner wenn man beim Kloster recherchieren darf.
00:20:32: Wie viel Zeit hast du reingesteckt in das Buch?
00:20:34: Es ist mehr ehrlich.
00:20:35: Aber es geht da einen Zeit drauf, das ist ja Wahnsinn wenn du sagst allein diese ganzen Anleitungen durchlesen.
00:20:39: Also rein theoretisch hat es im April ausgefangen mit der Recherche zur Figur und der Schreibprozess selber waren drei, dreieinhalb Jahre ungefähr und dann immer wieder geblockt.
00:20:52: Ich habe jetzt dreijährigen Buben daheim, wenn der geschlafen hat, derzeitlang im Waagelle hat zwei Stunden ganz schnell was passieren müssen, dass da was auf Papier kommt oder eben in die Seiten entstehen.
00:21:03: Immer wieder geblockt.
00:21:03: oder hier eben.
00:21:04: ich war viermal in Berlin-Deckbeuern zu längeren Schreibaufenthalten für fünf Tage und ich bin bei euch in der Frühe in die Frühmässige gegangen um sieben, brav!
00:21:11: Dann in den Bibliothekt-Trakt, schnelles Frühstück und dann zum Teil wirklich zehn Stunden im Konferenzzimmer, das ich benutzen oder belagern durfte.
00:21:21: Bis einmal der Partner Mensch gekommen ist und sagt er hat ja bereits langsamer und hat mir ein Feier um Bier higestellt und sagt halt Langts bitte schön!
00:21:27: Und am Abend bin ich dann öfter zur Belohnung zu George rübergegangen und habe ein scheides Abendessen mir genehmigt und die hat viel geholfen auch dass es dem Auto gut kam während der Recherche Zeit war.
00:21:38: Man, so sind George an Italena aber eher Verstehegut?
00:21:40: Der ist gut, kann man empfehlen.
00:21:44: Viermal warst du hier auf fünf Tage ungefähr?
00:21:46: Ja und plus einzelne Tage.
00:21:49: Warum?
00:21:50: Also ich kann mir das vorstellen.
00:21:52: also es wichtig ist dass du auch an dem Ort bist um so ein bisschen auch die wir haben vorher von Energie gesprochen die Energie auch so ein bißchen zu spüren vielleicht auch die Eindrücke zu machen aber wenn du in der Glashütte stehst.
00:22:02: Aber was machst du denn den fünft Tagen hier?
00:22:06: Du kannst ja nicht nur rumsitzen und schreiben.
00:22:08: Also das ist ja ganz viel anschauen wahrscheinlich auch, oder?
00:22:11: Genau!
00:22:11: Und zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit.
00:22:13: Es geht ums Licht, ja... ...und er hat hier über seine Lichtversuche gemacht.
00:22:16: Das heißt ich durfte auf die Baustelle einen Schlüssel bekommen.
00:22:19: Ich durfte auch in der Nacht noch mal im Kurfürstensaal umzuschauen wieder die Sternenlicht wie des Mondlichteifheut.
00:22:24: Wie die Entfernung zur Glasfütte war da sein Lampenapparat und den Reflektor aufgestellt, um die Versuche zu machen.
00:22:30: Im Salierkor, wo er mit seiner Schwester sich unterhalten hat, jetzt bin ich Institutsleiter, jetzt habe ich es geschafft Aber auch das zu unterschiedliche Tages- und Nachzeiten.
00:22:38: Und dann der Ort ist so energetisch stark, dass da wirklich aber auch Vollstunden am Schreibtisch stattfinden, die passieren... ...und ich habe das Riesenmaßel gehabt, dass ich hier für ihr ganz tolle Gesprächspartner gehabt hab!
00:22:49: Eine Marianne Dörflinger, ein Diettermüller von die Klosterführer.
00:22:52: Die sich super auskennen!
00:22:53: Ein Franz Wasensteiner und ein Partner-Menz der mich durch das ganze Haus geführt hat was zum Beispiel an der Grund geworden ist im Festzahl oben ist dieses wunderschöne Deckenbild wo die Lebenskräfte in das neue Leben nach dem Tode ziehen.
00:23:06: Und ich beschreibe sein Tod und mache bissel wie im Film einen Schnitt und beschreibt dann noch nur die Decke da oben im Festzahl.
00:23:12: Weil genau das ist, es geht nicht vorbei nach dem
00:23:13: Tod.
00:23:14: Mit des Gelenken neben dem Tor her.
00:23:15: Es ist nicht vorbei!
00:23:16: Es geht weiter... ...es geht am Tod vorbei und es geht ins Licht... ...dann vielleicht zum Portner oben der durch den Fraunhofer aufgeschaut.
00:23:24: Und darum saug dieser Roman wahnsinnig viel lokalkoloriert auf.. ..und wenn man sich bedenkt, ich bin dann auf Benediktem Wand hinauf, da war alles weit... ...und er hat damals schon gesagt wo ist denn der Wald hier?
00:23:34: Weil ein Utschner hat einen Fraunhof an diesem kompletten Wald in... die Öfen durch die Pottasche eingeschirrt haben.
00:23:41: Warst du schon mal mitten in der Nacht am Spatzenpointweier?
00:23:44: Noch nie!
00:23:45: Mach es, das ist da Wahnsinn!
00:23:47: Es ist nämlich so wenn's eine Sternenklade nachts ist... ...ist das Wasser so grad dass sich der Sternenhimmel unter Mond genauso wie Heimgarten und Herzog stand eins zu eins auf diesem Wasser spiegeln.
00:23:58: Und das wenn Du siehst ist wunderschön.
00:24:00: und ich habe dann eine Liebeszene dort verortet wo er die Leni auch Sterne schauen lässt Und die Linie sagt irgendwann aber kannst du die Sterne auch tanzen lassen?
00:24:08: Dr.
00:24:08: Navi, dann schmeißt sie was ins Wasser und durch die Kreise bewegt sichs die Sterner danzen.
00:24:13: Kurz danach hupft Sinaiputl nackert und wie die Szene weitergeht, müsst jetzt wirklich lesen.
00:24:18: Es lohnt sich!
00:24:19: Das machen wir im Podcast nicht.
00:24:20: Dann lasst überlassen mit eurer Fantasie.
00:24:22: Und schaut sie danach.
00:24:23: zum Sparzenpoint Weyer ist es super.
00:24:24: Es ist zum Bauen immer das ganz so ideal weil's Wasser nur mehr so hoch ist.
00:24:27: ich bin dann auch meine... Aber euer sehr sympathische Bürgermeister war bei der Lesung da und er hat gesagt, dass er als Anteilseigner am sparzen point weyer und ich durfte ihm nachhinein quasi mein Bade-Ticket lösen, dass man an meinen Hupfen der auf.
00:24:43: Ich muss bisher aufpassen, weil ich bin wahnsinnig viele Fragen, die wir jetzt nicht alle hier besprechen können.
00:24:51: Wenn du hier bist fünf Tage dir über das Thema Gedanken machst auch die Leute hier dich begleiten input geben siehst du immer noch parallelen von damals zu heute?
00:25:05: also wenn du dich beschäftigst damals frauenhofer der josef mit vierzig jungen Leuten die ausbildung machen Und ein Gloster, das eigentlich damals ja eher fast kein Gloster mehr war so wie du gesagt hast.
00:25:19: Mit nur noch zwei Ordensleuten.
00:25:22: und zur heutigen Zeit jetzt auch nach unserer Fusion hier, nach allem was hier passiert... Wo sind da die Parallelen?
00:25:29: Ja ich fand es witzig weil ich mich vorher mit dem Don Bosco nie so auseinander gesetzt habe.
00:25:33: Und dann haben wir hier, ich war immer unterbracht entweder in der Jugendherberge oder im Gästehaus.
00:25:37: Ich bin ganz gut rumkommen und da lernt es und da ist was los oder am Zeltplatz und das sind so viele junge Leid im Sommer-Was-Göht-Institut da die da dir Deutschkursi gemacht haben.
00:25:45: Da war immer etwas los?
00:25:46: Dann habe ich mich ja mit dem Don Bosco beschäftigt!
00:25:48: Und mir dacht er, Wahnsinn.
00:25:49: Das sind eigentlich eins zu eins Parallelen nicht nur zur Geschichte vom Josef Saver sondern zu dem was er hier gemacht hat.
00:25:56: also wirklich Bildungsarbeit.
00:25:58: und ihr seid jetzt nicht jemand der sagen wir sind eine entliehten Landschulheim wo wir jemand her schicken.
00:26:02: Sondern Franz hat zu mir gesagt mir nehmen mal die Schulen die ja Probleme haben und wenn du bloß ist dann nehmen wir vielleicht einen der gerne einfach nur in Urlaub sein werde.
00:26:10: Also ihr macht es ja wirklich.
00:26:10: Grundlagen und eine wichtige Bildungsarbeit.
00:26:13: Ich fand das immer so schief Wenn's gelernt hat und wenn etwas los war in die Gänge dass es besser ist, je mehr Leben um dich herum ist.
00:26:21: Und ich weiß noch, da war's Lagerfeuer wo ich in der Nacht aus dem Weihjahr zurückkomme und die war so erfüllt, dass sie das nicht gleich verzeihen haben.
00:26:28: Geht's auch hinterher weil zu schi ist?
00:26:30: Dann streifen die Katzen rum.
00:26:32: Es ist so viel Leben und junges Leben darin.
00:26:35: Ich weiß noch genau mein ersten Amt, das war im Februar.
00:26:42: Dann habe ich am Abend Videotelefoniert mit meiner Frau und meinem kleinen Sohn.
00:26:45: Und hab umgeschaut, so jetzt kommt der erste Stern, der da so rausschaut.
00:26:48: Und zehn Minuten später waren es drei.
00:26:50: Und noch mehr zehn Minuten spät er waren es zehn.
00:26:51: Und irgendwann säubt man nicht mehr.
00:26:53: Und das ist eins zu eins als Szene im Roman dann drin gelandet.
00:26:57: also die Bildungsarbeit hier stattfindet von dem Sterne schauen bis runter zu einem lauten Frühstücksraum wo sie alle treffen.
00:27:04: Das fand ich ganz spannend!
00:27:07: Ganz, ganz kurze Stelle wurde Don Bosco auch im Roman vorkommt als Parallel.
00:27:11: Dann würde ich das kurz vorlesen, wenn du magst.
00:27:13: Das ist meine
00:27:13: Frage gewesen aber gerne.
00:27:16: Muss ich es kurz raussuchen?
00:27:20: Am sechzehnten August, achtzehn-sechzehn wurde in dem Dörfchen Becky in Turin Giovanni Melchiore Bosco Als Sohn Pierre Monteser Bauern geboren.
00:27:30: Zwei Jahre später starb der Vater.
00:27:32: Mit zwölf wurde zunächst Schneiderlehrling, später Stallbusch und der ältere Bruder verbot ihm die Schulbildung damit er sich als Bauer auf dem Feld verdinge und nichts lernen solle.
00:27:43: Giovanni musste blien vor dem Bruder Antonio, und zwei Jahre später sollte bei Bauern bleiben.
00:27:49: Der Knabe wollte aber lesen, studieren und Priester werden Und ein Mentor- und Seniorpriester mit Namen Don Canfaso übernahm in seinem Leben die Rolle Utschneiders.
00:27:58: bei Josef von Frauendorfer In Waldocco im armen Viertel von Turin gründete er das erste Haus für benachteiligte Kinder solche wie ihn oder Joseph Ab.
00:28:08: aus den letzten Jahren lebten in über zwei Hundert dieser Häuser auf der ganzen Welt über hundertdreißig tausend Jungen.
00:28:18: Nach seinem Tod, die jünger Zeitung von Paps Pius XI heilig gesprochen hat, wurde er als Don Bosco von ihm gegründete Glaubensgemeinschaft der Salisiana.
00:28:25: Don Boscos kaufte neunzehnt dreißig.
00:28:27: Wir einst Utschneider des Kloster Benedikt Beuern.
00:28:30: In dem noch immer einunddreissig Salisianer leben.
00:28:33: Sie setzen das Werk Don Boscus für Jugendliche wie Josef bis in unsere Tage fort.
00:28:38: Und seit Jahrzehntausendsechsundzwanzig heißt es nun auch Don Bosco Kloster Benedikt Boyan.
00:28:44: Also du merkst, wir sind bis Februar.
00:28:46: haben wir noch geschrieben?
00:28:46: Wir sind ganz aktuell dabei und das ist... Es wiederholt sich alles Der Josef von Frauenhofer Selva sollte nicht gebildet werden weil benachteiligt.
00:28:54: der Bur, den er einen Mentor braucht hat Das war der Herr Utschneider.
00:28:57: Das gleiche war bei Don Bosko und später hat er sein Wissen hier weitergegeben und hat Jugendarbeit, Bildungsarbeit gemacht.
00:29:05: Er war ein sehr genauer Chef also der ist auch mit dem Hammer durch die Werkstätten gegangen wenn was nicht perfekt war das gleich kaputt gemacht.
00:29:12: Das braucht manch mal nicht nur als Lehrer sondern auch in der Jugendarbe bis sie etwas was sehr genaues oder bisschen was strenges auch.
00:29:19: Aber ich weiß auch dass er sowas gemacht hat was sie ja auch regelmäßig macht nämlich im Salet oben mit einer Laterna Magica seine Mitarbeiter und die Burschen unterhalten Und da hat er gezeigt, wie sie auf einmal mit zu Scheiben durchziehen zur Vorform von Kino erlebt haben oder so ein Tornister gedreht.
00:29:34: Dass Sie sich im Sternenhimmel bewegt haben oder in einer Unterwasserlandschaft der denen bewiesen, wie auch Licht oder Wissenschaft Entertainment sein kann und wir vielleicht sie damit begeistern können dass ihr am nächsten Tag wieder voller Einsatz- und Elan Schürburm Hilfsrechner Gürteler Dreher und unsern.
00:29:51: Andi?
00:29:52: Ja!
00:29:52: Ich glaube, wir haben gerade ganz viel Werbung für ganz viele Sachen gemacht und zwar zum einen ganz klar für dein Buch für eine Klosterführung bei uns überhaupt mal vorbeizukommen und das hier zu erleben.
00:30:04: Also, weil ich mache hier oder habe ja auch schon Klosterführungen angeboten aber tatsächlich auf wo überall Frauenhofe zu finden ist es mir jetzt auch was Neues.
00:30:15: also Ich werde auch ne neue Kloster Führung machen dürfen wahrscheinlich.
00:30:21: Wir sind jetzt am Ende Und wenn ich mit des Buch anschau Und wenn ich dich reden höre, muss ich erst mal sagen es ist Wahnsinn was du für eine Begeisterung ausstrahlst.
00:30:31: Wenn du über dieses Buch sprichst also man merkt wie sehr du dich identifiziert hast irgendwo vielleicht auch mit ihm?
00:30:38: Also so ein bisschen diese Parallelen auch hast weiß ich nicht.
00:30:43: Weißt du Beni?
00:30:43: mir reden gerade so viel über Männer die das Weltgeschehen sehr negativ beeinflussen in Politik und drüber hinaus.
00:30:48: Ja und da haben wir einen guten einer der wirklich von unten kam und etwas Positives machen wollte.
00:30:53: Ich finde dass der grad für die Jugend und die Jugendarbeit ein echtes Vorbild ist.
00:30:58: Und ich finde, den kann man damit auch gut erzählen oder man es will ihn lesen.
00:31:02: Das war jetzt eine tolle Werbung.
00:31:03: vielen Dank dafür!
00:31:03: Die Jugend hat mal geschrieben sie müssen's nicht lesen, Sie müssen uns nur kaufen.
00:31:06: Mich würde es freuen wenn Sie das kaufen und lesen logischerweise.
00:31:10: Uns auch?
00:31:11: Erstens weiß auch Werbung für uns.
00:31:13: aber weil es glaube ich im Roman ist der sich lohnt Ich werde ihn lesen, versprochen.
00:31:17: Super!
00:31:17: Es ist ein Buch das daher gehört.
00:31:19: Mein Traum wäre es noch mal im Barock-Saal oder im Kurfürstensaal wenn der fertig ist zu lesen weil da gehört dieser Roman wirklich hin und ich darf auch als Josef das eine oder andere Mal dieses Jahr nach Benedikt Bayern zurückkommen.
00:31:30: Aber selbst davon wenn wir... Wenn der Kurfürsensaal fertig ist dann machen wir da eine Lesung
00:31:36: Von Herzen gerne
00:31:37: Mit mich.
00:31:37: freuen In dem Sinn an die Danke dir für die Zeit Für deine Begeisterung Und für das, was du uns geschenkt hast.
00:31:45: Ein Roman, eine Geschichte über einen jungen Herrn der von unten kam sich hochgearbeitet hat und etwas hinterlassen hat, was glaube ich die ganze Menschheit geprägt hat und weiterentwickelt hat.
00:32:00: Der D-Geschichte und diesen Namen an diesem Ort wunderbar verkörpert und weitertrocknet und ich glaube es macht ihn so wichtig.
00:32:05: Genau!
00:32:06: In dem Sinn danke dir alles Gute noch und wir hören uns das nächste Mal Wünsche ich euch, weil wenn das rauskommt ist bald Wochenende.
00:32:15: Ein schönes Wochenende bis zum nächsten Mal!