Von der Motorsäge bis zur Schulklasse: So verändert ein Freiwilligendienst
Show notes
Ein Freiwilligendienst ist kein Urlaubsjahr. Und genau darin kann seine Stärke liegen. In dieser Folge spricht Benedikt Hartmann mit Daniela Schoubye-Nieß. Sie koordiniert und begleitet die Freiwilligen im Don Bosco Kloster Benediktbeuern und erlebt aus nächster Nähe, was innerhalb eines Jahres mit jungen Menschen passiert.
Was bedeutet es, zum ersten Mal von zu Hause auszuziehen, in einer WG zu leben und echte Verantwortung zu übernehmen? Wie findet man zwischen Naturschutz, Technik, Gästeservice, Bildung und der Arbeit mit Schulklassen den eigenen Platz? Und warum gehören Konflikte, Dienstpläne und Fehler genauso dazu wie Gemeinschaft, neue Freundschaften und wachsendes Selbstbewusstsein?
Daniela erzählt offen von großen Entwicklungssprüngen, schwierigen Momenten und einer Begleitung, die nicht an der Bürotür endet. Die Folge zeigt, warum ein FSJ, BFD oder FÖJ mehr sein kann als eine Zwischenlösung: ein Jahr für Orientierung, lebenspraktische Erfahrungen, neue Talente und Beziehungen, die bleiben.
Für junge Menschen, die nach Schule, Ausbildung oder Studium noch nicht genau wissen, wie es weitergeht. Und für Eltern, die nach einem sinnvollen und gut begleiteten nächsten Schritt suchen.
Du suchst ein Jahr mit Sinn, Gemeinschaft und echten Aufgaben? Informiere dich über die Freiwilligendienste im Don Bosco Kloster Benediktbeuern und bewirb dich. Oder leite diese Folge an jemanden weiter, für den genau dieses Jahr passen könnte.
Mehr Informationen und Bewerbung: www.kloster-benediktbeuern.de/Bildungszentrum/Junges-Engagement
Show transcript
00:00:00: Wer gerne tut, was anderen Freude macht erreicht das andere tun.
00:00:04: Was ihm freudemacht.
00:00:06: und damit herzlich willkommen.
00:00:07: wieder zu unserem podcast on Bosco Stasi.
00:00:09: zwei Ich darf heute die Daniela Schubier nie begrüßen.
00:00:15: ihr kennt ja Die letzten zwei folgen weil ihr seid der treue Zuhörer mit Annika und Finn zwei unserer volontäre Und wir haben uns gedacht dass war so der Blick aus der sicht der jungen leute und heute ist die Daniela bei mir, die das Ganze nochmal aus einer anderen Perspektive euch näher bringt.
00:00:34: Und eine und so wie kann ich noch sagen bevor es sich selber vorstellt langjährige Mitarbeiterinnen mit mir gemeinsam studiert.
00:00:42: wir kennen uns auch schon in Zeitlang eine die man sagt immer Dombosco im Herzen trägt und im Handy weil die Arbeitszeit meistens nicht nach acht Stunden endet und deswegen uns heute ein bisschen mit auf die Reise nimmt, was junge Menschen hier in einem Jahr machen können, erleben.
00:01:02: Und damit herzlich willkommen!
00:01:03: Schön, dass du da bist, Daniela.
00:01:05: Danke schön.
00:01:07: Ganz einfach Frage – wer bist Du?
00:01:08: Was machst Du und was müssen wir über Dich wissen?
00:01:12: Also Daniela Schubinis hat der Bene ja auch schon gesagt.
00:01:15: Genau ich habe hier studiert bin es im Jahr zwei Tausend Siebzehn nach Bayern gekommen.
00:01:19: für mich ganz aufregend.
00:01:20: Ich komme ursprünglich aus NRW das hört man wenn ich nachher so Wörter wie Tich oder Ähnliches sage Genau.
00:01:27: Gut integriert, auf deiner Hochzeit hat bayerische Blasmusik gespielt.
00:01:30: Ja und standesamtliche Entracht muss man auch dazu sagen.
00:01:34: Also sehr gut integrierte.
00:01:35: mein Mann kommt nicht von hier aus Stuttgart.
00:01:38: Wir haben uns hier kennengelernt.
00:01:40: er war den Salisianern schon vorher sehr verbunden habe hier dann die Salisiana auch kennengelernen mit dem Teller waschen angefangen mit dem Spüldienst zunehmend im Studium ein bisschen etwas zu verdient Und sich dann mit Praktik, etc.
00:01:53: in unterschiedliche Bereiche reingefuchst und so die Salisiana immer mehr kennengelernt hat.
00:01:57: auch die Ehre mal übergreifend arbeiten zu dürfen in Würzburg eineinhalb Jahre für die Jugendpastoral Aber ich bin ein Landei Ich gehöre ins Dorf Ich wohlt zurück Wundern sind wir vor ein paar Jahren wieder zurückgekommen hierher und seitdem arbeite ich dann im Kloster Benelk-Beuern.
00:02:12: Genau!
00:02:14: Wow!
00:02:16: Ich kenne dich jetzt echt schon zur Zeit.
00:02:17: aber also... Stimmt, du warst jetzt teilweise weg dann.
00:02:20: Du warst in Regensburg bei Johannes Kaufmann?
00:02:21: Bei Würzburg.
00:02:22: Würzburger, Entschuldigung!
00:02:24: Warum wieder Benedikt Boyn?
00:02:25: Jetzt klar natürlich Land und du liebst die Natur das weiß ich ja.
00:02:29: aber warum wieder das Kloster?
00:02:31: Ich wollte... Es war immer ein Ort der Kraft für mich.
00:02:35: Ich habe hier viel Gemeinschaft kennengelernt.
00:02:36: Ich bin halt eine der wenigen Studierenden gewesen, die nicht jedes Wochenende auch nach Hause gefahren ist.
00:02:40: Ich hab hier Gemeinschafter leben dürfen durch unterschiedliche Formate.
00:02:44: Ich bin früher sogar zum Fußball gegangen, würde ich mir heute nicht mehr antun.
00:02:46: Ich glaube meine Knochen würden das nicht mehr mitmachen.
00:02:50: Genau und... Hier der Ort, der ist einfach so besonders.
00:02:55: So nah an den Bergen das Kloster an sich die Gemeinschaft.
00:02:58: ich darf mich hier ganz anders entfalten mit all meinen Fähigkeiten und Talenten die ich auch habe und Schwächen sind auch anerkannt.
00:03:04: also ich darf auch zugeben hey dass es mir zu viel das überfordert mich gibt's hier jemanden der unterstützen kann.
00:03:10: Das macht den Ort schon noch für mich besonders für mich als Person aber natürlich auch in meinem beruflichen Werdegang weil ich wusste hier sitzen ganz viele Leute auf mich da sich immer mehr auch dazu lernen darf.
00:03:22: Und was genau machst du hier bei uns im Kloster?
00:03:25: Mittlerweile mache ich die Koordination der Freiwilligen auf dem gesamten Gelände übergreifend, das heißt viel Kontakt zu den Trägern.
00:03:33: Übergreifende mit der Leitung natürlich auch zu gucken wie lassen sich Dinge gut finanzieren.
00:03:39: Dann all Dienstpläne schreiben.
00:03:40: Im Moment ist noch ein bisschen aufgeteilt.
00:03:42: Ich habe noch meine Kollegin die Elena Bayer.
00:03:43: Die macht da auch ganz viel.
00:03:47: Wir haben sehr viele Freiwillige.
00:03:48: Wir reden hier, wenn alle Kontingente ausgeschöpft werden von twenty-fünf Freiwilligen.
00:03:53: jetzt gerade sind wir ein bisschen weniger.
00:03:54: das verändert sich einfach mit dem Jahr ein wenig dass der berufliche Werdegang auch der Volontäre sich verändert genau und versuche einfach so gut es geht zu unterstützen.
00:04:05: ich sage mal ich bin so ein bisschen die Lobbyarbeiterin für die Volontärer auf einem Gelände.
00:04:09: Wir haben einfach junge Menschen mit viel unterschiedlichen Bedarf und da ganz viel zu begleiten, zu unterstützen.
00:04:14: Sie zu fördern in ihren Talenten, zu stärken und das auch übergreifen und zu gucken.
00:04:19: was ist alles möglich um diesen Kern, diesen Diamanten da in dem jungen Menschen auch herauszukitzeln?
00:04:26: Ich glaube wenn du von Koordination sprichst beschreibt es deine Stelle nicht mal ansatzweise glaub ich.
00:04:31: also weil diese Vielfalt die in deiner Aufgabe steckt ist ja... Also du hast Sozialarbeit studiert mit mir vom Begleiten der jungen Menschen auch mit ihren ganzen Sorgen Themen, die in so einem Jahr natürlich aufkommen.
00:04:45: Kommen wir nachher noch dazu bis hin diese wirkliche fachliche Anleitung also es sind ja junge Menschen hier herkommt, die nicht nur ein Urlaubsjahr verbringen sondern die hier wirklich arbeiten müssen und dürfen nicht müssen.
00:04:58: wichtig und zugleich natürlich auch hast du ganz viel von den Chefs angefangen über Bereitsleitungen Mitarbeiter wo jeder natürlich gern am liebsten den Voluntären seiner Seite hat weil das Super junge Menschen sind die unterstützen und das alles einzufangen.
00:05:14: Das ist schon eine Mammut Aufgabe, muss ich wirklich sagen also und das machst du aber auch sehr gut.
00:05:18: Muss man auch mal deutlich so sagen Du sprichst von fünfundzwanzig Plätzen, die wir hätten theoretisch, die jetzt gerade nicht alle ausgeschöpft sind was aber für eine Einrichtung wie uns eine Menge ist.
00:05:31: Also fünfundzwanzige junge Menschen war es genau machen die hier?
00:05:35: Also welche Bereiche können die ein Voluntariat machen.
00:05:39: Genau, da gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
00:05:41: das kristallisiert sich oft in den Bewerbungsunterlagen schon raus oder dann am Ende in den Gesprächen.
00:05:47: wir bieten an einmal im Meierhof dass ist ganz viel so der lernt man so.
00:05:50: handwerkliches technisches umweltbildung ist natürlich auch ganz groß.
00:05:55: Bildung wird ja grundsätzlich in diesem Kloster sehr groß geschrieben.
00:05:58: Genau, dann lernen sie aber auch ein bisschen.
00:06:00: so.
00:06:00: Serviceumgang mit Gästen.
00:06:02: Das ist für viele das erste Mal vielleicht auch mit anderen ins Gespräch zu gehen und auch mal für sich einzustehen.
00:06:10: Und dann haben wir noch einen weiteren großen Bereich in der Bildung an sich.
00:06:14: Da haben wir zwei Häuser die wir auch mit Gruppen belegen.
00:06:17: Die müssen natürlich auch bespielt werden.
00:06:18: da sind wir auch wieder eher bei Hausdiensten, Servicedienste und Gästebetrieb.
00:06:23: Aber auch, wir machen Kanu-Touren mit den Schulklassen.
00:06:27: Da kriegt man eine Einführung als Freiwilliger und Freiwillige.
00:06:31: Man geht auf die Hütte und begleitet ne Schulklasse in diesem Bereich.
00:06:35: Man baut eigentlich in kurzer Zeit auch ne gewisse Bindung zur Schulklasse auf.
00:06:38: Das kriege ich immer ganz oft mit wenn die Volontäre dann Rezeptionsdienst haben.
00:06:41: Die Schülerinnen gehen an ihnen vorbei und sind schon so am Einchecken oder ... Oder dann machen sie sich schon ein Insider-Witze wo ich mir denke oh das ging aber schnell!
00:06:50: Sind gerade erst gekommen.
00:06:52: Genau, machen Hausführungen, Klosterführung.
00:06:54: Also eigentlich alles was so ein bisschen ansteht und dann wird halt individuell natürlich auch mit jedem einzigen geguckt hey wo magst du dich auch entwickeln?
00:07:02: Was lässt sich natürlich auch im Rahmen des freiwilligen Dienstes ermöglichen?
00:07:06: Und da gibt es natürlich noch die Seminare, die auf Träger bedingt sind, wo sie nochmal so andere Aspekte mit reinbringen in also kriegen erstmal und dann natürlich auch mitten unseren Alltag hier bringen.
00:07:15: Und es gibt noch einen dritten Bereich, das darf man nicht vergessen.
00:07:18: Wir reden hier von vielen jungen Menschen die einen freiwilligen Dienst machen kann.
00:07:21: Man kann auch im Bereich der Hausmeisterei... Das wird sich jetzt erstmal etwas... Absurd an, aber auch mit unserem Klostermaler und den Handwerkern.
00:07:30: Da lernt man natürlich auch nochmal ganz anders so technische handwerkliche Dinge.
00:07:34: also da wäre ich auf die falsche als ich würde mir selber gerade Mann Hammer in die Hand drücken.
00:07:39: Genau vielleicht noch ein Bohrer und das ist dann schon nicht mehr mit Dübel weil dann wüsste ich ja nicht mehr wie es weitergeht.
00:07:43: Da sind unsere Freiwilligen am Ende immer sehr gut gerüstet für ihren Alltag danach oder ihr Leben.
00:07:48: Also man lernt ganz viele lebenspraktiche Dinge hier neben den ganzen sozialen Aspekten.
00:07:53: Und ich glaube, diese Vielfalt die du gerade beschreibst also das ist ja Wahnsinn welche Bereiche die jungen Leute hier rein schnuppern.
00:08:00: Ist fast untertrieben weil ihr wirklich aktiv mitarbeiten.
00:08:03: Es ist immer so ein Monat ist ein bisschen Einarbeitungszeit sagt man immer und dann sind sie ehevoll drin im Alltagsgeschäft.
00:08:10: Gliedern kann man das ganze in.
00:08:11: wir bieten einen freiwilliges ökologisches Jahr ein freiwilliges soziales Jahr und ein bundesfreiwilligen Dienst.
00:08:18: oder habe ich was vergessen?
00:08:20: Und es gibt noch den ESK, den Europäischen Solidaritätskorps.
00:08:24: Das sind Freiwillige die nicht Muttersprachler Deutsch sind, die aus dem europäischen Ausland kommen und manche befreundete Nachbarländer.
00:08:31: das ist auch nichts, was wir entscheiden.
00:08:32: Das wird auf Trägerseite entschieden.
00:08:35: Genau da haben wir auch noch Freiwilligke, die hier ihren Dienst leisten.
00:08:39: Also auch international sind wir eigentlich sehr gut unterwegs.
00:08:43: Mir will immer selber wissen wie was wir ja alles machen.
00:08:45: schon Wahnsinn!
00:08:48: Jetzt hören uns da vielleicht gerade Jugendliche zu, also der Jüngste.
00:08:52: momentan ist ja bei uns siebzehn.
00:08:54: Der L-Teste.
00:08:55: die L-teste ist bei uns momentan ich glaube zwanzig.
00:08:59: Ich
00:09:00: bin
00:09:00: nicht täusch aus der WG drüben im Westbau?
00:09:04: Ja genau das ist eine zwanzige.
00:09:06: wir hatten auch jemanden die war sogar dreiundzwanzig Genau.
00:09:09: aber es ist immer so des alter Spektrum ungefähr.
00:09:13: Sechzehn ist jetzt der letzte Voluntär gewesen der hier angefangen hat dass er schon fast zu jung sagt Ich immer, ich weiß nicht ob du es anders siehst.
00:09:20: Aber das ist ja schon auch mit einem Zusammenleben in einer WG, wo wir gleich noch drauf kommen.
00:09:27: Schwierig wenn der Altersgap so groß ist oder?
00:09:31: Es ist eben anders herausfordernd.
00:09:33: Also wir bereiten die Freiwilligen im Bewerbungsgespräch und auch wenn sie mal herkommen und das kennenlernen schon darauf vor, stellt euch drauf ein ihr seid nicht alleine es gibt... Wir haben das ganze hier auf zwei WGs auch aufgeteilt weil mit fünfundzwanzig kann man schlecht zusammen wohnen und das hängt auch mit den Arbeitsbereichen ein bisschen zusammen.
00:09:50: Manche teilen sich ja auch ein Zimmer.
00:09:51: Da verschreibt man die zwei WG's würde mich jetzt interessieren also was wie wohnend die jungen Leute die hier kommen oder die aktuell da sind?
00:09:58: Genau, wir haben eine WG.
00:09:59: Da sind Doppelzimmer, die haben ne gemeinsame Küche mit Wohnbereich drin.
00:10:03: Die kochen ganz viel zusammen und verbringen auch ihre Freizeit da.
00:10:07: Der Teamabend findet oft dort statt.
00:10:09: Genau, die leben WG-Leben sehr intensiv.
00:10:11: also man ist danach gut gerüstet für ein Studentenleben.
00:10:13: wenn man im Studentenwohnheim landet dann weiß man alles was sauberheitsgrade sind.
00:10:18: Das ist in der anderen WG nicht anders.
00:10:20: Die haben aufgrund ihrer Arbeitszyklen allerdings die Verpflegung über uns.
00:10:25: Es ist einfach eine Veränderung in dem Ganzen.
00:10:28: Aber auch die haben das Problem, sie müssen sich Küche teilen oder die Badezimmern teilen.
00:10:32: Das ist ein großes Lernfeld.
00:10:34: was heißt Sauberkeit?
00:10:36: Jeder der schon mal mit anderen zusammen gewohnt hat weiß man hat ein unterschiedliches Verständnis davon dass immer eine Herausforderung ist auch immer Thema in jeder WG.
00:10:44: jedes Jahr zu irgendeinem Zeitpunkt kommt dies auf hey Leute wir sind nicht gut darin den Müll rauszubringen.
00:10:49: nein der Biomüll kann im Sommer nicht offen die ganze Zeit da rumstehen.
00:10:54: Da gibt es dann andere Herausforderungen die kommen Wer ist dran mit dem Putzen?
00:10:59: Genau, aber sie leben halt auch viel Gemeinschaft.
00:11:01: Sie gucken Filme zusammen wenn sie frei haben und machen Ausflüge dieses Jahr.
00:11:05: Auch ganz bezeichnet sind viele Wandern gegangen wo ich gedacht habe schön die nutzen auch die Gegend unglaublich toll.
00:11:11: die waren schon glaube ich öfters in der Leusachschwimmen als ich das hier im Leben war weil die da relativ schnell dann auch hin radeln Und machen ganz viele andere Dinge und schauen, wo sind auch die gemeinsamen Interesse.
00:11:22: Immer aber auch mit der Rücksicht aufeinander dieses.
00:11:25: Wenn jemand halt jetzt mal Zeit für sich braucht dann wird das normalerweise gut akzeptiert Sofern halt möglich, das natürlich auch ist in einem Doppelzimmer zu wohnen.
00:11:33: Da muss man natürlich auch innerhalb des Zimmers nochmal ganz eigene Absprachen machen.
00:11:37: wie gehen wir damit um wem es Wessenseite?
00:11:40: wo ist vielleicht auch die Grenze?
00:11:42: Wie geht mir damit um wenn einer sagt ich brauche jetzt aber Zeit für mich was sind vielleicht auch andere Räume die wir da ermöglichen können?
00:11:48: genau Aber das sind Gemeinschaft glaube ich ist da immer noch so der zentrale Begriff und es ist einfach ein riesiges soziales Lernfeld.
00:11:55: Sie sind zum Teil auch das erste Mal von daheim raus.
00:11:58: Das darf man nicht vergessen, welche waschen also?
00:12:00: nicht jeder kann direkt eine Waschmaschine geschalt bedienen, trockener kochen genau weil was brauche ich überhaupt zu kochen?
00:12:07: wie schaut das aus?
00:12:09: Ja unterstützt ihr also du und Elena jetzt in dem Fall?
00:12:13: wir haben ja noch viel andere die wollen los unter die arme greifen brauchen nicht reden.
00:12:16: aber was ist das Gefühl?
00:12:19: Die wachsen nicht nur im beruflichen, sondern natürlich auch in privaten.
00:12:22: Wo diese Themen auch dazukören?
00:12:24: Wie sieht da die Begleitung aus?
00:12:26: Die Begleitungen besteht darin, dass man das halt in unterschiedlichen Settings gibt.
00:12:29: Es gibt die Teamabende in der Ein-WG.
00:12:32: Die anderen haben das oft in der Freitagsbesprechung wie gesagt.
00:12:35: Das passt sich immer ein bisschen auf den Aufgaben an und dann wird halt gefragt.
00:12:39: Passt alles.
00:12:40: Gibt es Themen, die ihr habt?
00:12:41: Manches erreicht mich persönlich natürlich dann auch eher übers Handy so nach dem Motto du Daniela.
00:12:46: Da gibt's eine Anliegen kurze
00:12:47: Frage
00:12:48: Genau.
00:12:48: Können wir da mal drüber reden?
00:12:50: Es
00:12:50: brennt gleich was.
00:12:51: Das hoffentlich nicht, weil dann rufen sie auch nicht an und schreiben nicht nur eine Nachricht.
00:12:56: Aber da wird darüber gesprochen... Schau ich, gibt es etwas wo wir unterstützen müssen ist ein Konfliktgespräch.
00:13:02: Auch das findet statt.
00:13:03: brauchen Sie eine Unterstützung, dass selber führen zu können?
00:13:06: oder muss man am Ende die Parteien vielleicht gemeinsam an einen Tisch holen.
00:13:11: Sämtliche Begleitung, da wo's halt gebraucht wird, wir drängen uns nicht auf.
00:13:16: Das ist auch immer ein schwerer Balanceakt, als jemand der begleiten möchte.
00:13:22: Manchmal glaubt man ja schon, man hat die Weisheit mit dem Löffel gefressen.
00:13:24: Hat man in diesem Fall dann manchmal nicht oder auch zu sagen hey brauchst du da gerade Unterstützung?
00:13:29: Oder braucht ihr Unterstützung?
00:13:30: Möchtet ihr das erst mal selber regeln?
00:13:32: Da muss man immer gut gucken um welche Situation es sich auch handelt.
00:13:36: aber grundsätzlich begleitend sind wir da.
00:13:38: also klasse.
00:13:38: ich werde jetzt das Thema wird gesagt, eine Klospülung nicht gingen.
00:13:42: Die waren etwas überfordert.
00:13:43: dann rufen die auch an und sagen du Daniela wie informieren wir denn jetzt?
00:13:48: Genau
00:13:51: das ist das ganze fachliche um Probleme im Haushalt und wie auch immer kennen wir alle von daheim.
00:13:55: auch würde ich mir auch mal wünschen jemanden zu wissen den ich anrufen kann.
00:14:00: aber jetzt sprechen wir ja wirklich über junge Leute.
00:14:04: so Sagt man, sind die noch in der Pubertät?
00:14:06: Nicht oder mit achtzehn.
00:14:07: Da
00:14:08: sind sie auch nicht raus.
00:14:09: Also mehr mal weniger.
00:14:11: Genau.
00:14:12: Die aber natürlich auch ihre ganzen eigenen Themen haben.
00:14:16: Ich weiß nicht wie es dir geht, aber wenn wir das hier am Anfang vom Jahr sehen... ...die Wirken noch wahnsinnig jung und uns nicht böse sein jetzt naiv irgendwo auf so eine Art und Weise, auf eine nette sympathische Art undweise.
00:14:29: Und wenn die gehen nach diesem Jahr Also jetzt in der WG im Meierhof, also gefühlt hat jeder so ein Bezirps und Bart.
00:14:37: Und sind gerüstet für alles was kommt und in der wg drüben habe ich das Gefühl die... Das ist ein Selbstbewusstsein was da ausgestrahlt wird.
00:14:46: zu dieses Egal welche Herausforderung mich jetzt im Leben irgendwie triggert.
00:14:51: kein Thema kriegen wir hin.
00:14:54: Wie passiert es in diesem Jahr?
00:14:55: Also weil das ist ja In der Schule hast du neun Jahre und gefühelt.
00:15:00: Passiert das jetzt nicht so in diesen Entwicklungen?
00:15:02: Natürlich ist das WG-Leben das eine, aber auch die Arbeit dahinter.
00:15:06: Was passiert mit diesen jungen Leuten in diesem einen Jahr?
00:15:11: Die machen einfach unglaubliche Entwicklungssprünge also... Das fängt schon damit an.
00:15:15: Du hast es selber schon beschrieben, die kommen an sind erst mal vielleicht ein bisschen schüchtern.
00:15:20: War
00:15:20: das immer der coolste Moment wirklich?
00:15:22: Da steht so oh Gott und hier ein Jahr.
00:15:24: Genau oder auch diese so je nachdem wer ihn gegenüber steht.
00:15:28: natürlich Ist das immer die Frage, sind es Leute mit denen ich täglich im Kontakt bin?
00:15:35: Sind das die oberen Leitungen?
00:15:38: Kommt der Provinzial zu Besuch?
00:15:39: Oh Gott!
00:15:39: Müssen wir uns da besonders anziehen.
00:15:41: Nein natürlich nicht also in diese Richtung.
00:15:45: Genau.
00:15:45: aber das sind Themen die dann erst mal für.
00:15:48: die werden mit unterschiedlichen Personengruppen auch konfrontiert und Die wachsen ganz viel an ihren Aufgaben, also wir wollen ja schon auch befähigen Verantwortung zu übernehmen.
00:15:56: Weil das müssen sie später im Leben auch.
00:15:58: Das heißt es werden auch Verantwortungsbereiche aufgeteilt.
00:16:00: die müssen dann auch mal gerade dafür stehen wenn etwas nicht funktioniert natürlich immer auch.
00:16:05: ich sag mal in einer gewissen liebevollen Stränge aber auch zu sagen hey da muss man einfach nochmal drauf schauen Es gibt Mitarbeitergespräche in ich sage mal regelmäßig unregelmäßigen Abständen.
00:16:16: Dadurch dass Elena und ich auch im Alltagsgeschehen viel mit dabei sind, kriegt man auch so einfach viel mit.
00:16:20: Was sind die Themen?
00:16:21: Was beschäftigt?
00:16:22: Wo können wir in die Entwicklung fördern?
00:16:25: Und dann einfach zu gucken was denn vielleicht auch Baustellen wie wir unterstützen können?
00:16:28: gibt es jemand der vielleicht total Konfliktscheu ist aber merkt hey da ist eigentlich ein Thema ja benennt das mal versuch's mal also und durch diese ganzen Aufgaben durch dieses Zusammenleben Konfrontiert sein immer mit unterschiedlichen Leuten.
00:16:44: Und Menschen sind ja alle unterschiedlich, gerade hier auf dem Gelände merkt man das auch nochmal.
00:16:48: Das ist verrückt manchmal wie wir hier unterwegs sind und da sind sie Teil davon und da wächst mal einfach dran also bei dir ja nicht anders so was ja auch nicht von jetzt auf gleich Oh wow, jetzt bin ich Leitung oder sowas.
00:17:06: Man wächst ja mit diesen Aufgaben und das bei Volontär nicht anders.
00:17:09: nur die machen halt dann nochmal ganz andere Entwicklungssprünge selbstbewusst.
00:17:12: Dann hast du angesprochen Ja?
00:17:13: Das ist gut!
00:17:14: Da wollen wir sie auch zu befähigen für sich einzustehen Selbstbewusstsein Zu wissen was kann ich Wo brauche ich Unterstützung?
00:17:22: Das passiert einfach Im Laufe des Jahres Und dann halt einfach dadurch dass wir da sind Dass hier da sind drauf schauen von oben gucken wo muss ich vielleicht nachjusten Tieren im Hintergrund, wo ich aktiv ins Gespräch als jemand der den jungen Menschen begleitet in dem Moment.
00:17:37: Genau!
00:17:40: Ich habe damals auch mein freiwilliges Jahr hier gemacht und machen dürfen – damals im Aktionszentrum noch.
00:17:45: Und wenn ich so vergleiche zu den Volontären jetzt oder zu der Art und Weise wie wir mit ihnen arbeiten, finde ich merk mal einen extremen Unterschied in der Qualität der Begleitung.
00:17:56: Wir hatten damals Kein, also da gab's nur uns und da hieß es läuft schon irgendwie.
00:18:01: Da hat der Pater Kassel da Hans grad frisch angefangen auch als auf und hab noch nix in Ahnung gehabt Und wir haben das selber irgendwie so.
00:18:07: Wir mussten ja schauen dass läuft war aber von der Begleitung natürlich.
00:18:12: Katastrophe darf man jetzt nicht sagen.
00:18:14: Aber es waren nicht das glaube ich was man sich gewünscht hätte.
00:18:17: Danke genau.
00:18:18: Wenn ich hier schau und auch mit dem volontären sprech mit den voluntärinnen Es kommt wenn man deinen Namen nennt weil Elena die wächst gerade in die Rolle rein, weil es einfach noch neu ist auch mit ihr.
00:18:28: Die hat jetzt ihren ersten Jahrgang bald durchlaufen.
00:18:32: Früher der Alex kommt ganz schnell... Ja das ist eigentlich wie so eine Mama oder wie so ein Papa also von dem was ihr abdecken müsst.
00:18:41: Also ihr seid ja eigentlich die beste Freundin in manchen Situationen Ihr seid Zählsorger, ihr seid aber auch ganz klar Anleiter und Chef Und dann aber wiederum auch die, die ganz klar Grenzen setzen muss Und auch mal ein nicht so schönes Gespräch führen darf, muss wenn was nicht so läuft.
00:19:02: Das alles in eine Person war es aber natürlich dich und die Voluntäre auch in diesem Jahr extrem zusammenschweißt.
00:19:09: Wie geht's dir denn in so einem Jahr?
00:19:11: Also wenn du das so miterlebst Du siehst ja auch wachsen in diesem Ja und nach dem Jahr gehen Sie und der neue Jahrgang kommt Was macht es mit dir?
00:19:20: also das stell ich mir schon auch krass vor.
00:19:22: Also in der Rolle, in der ich ja jetzt hier gerade sitze, mache ich ja selber auch das erste Jahr.
00:19:25: Ich habe natürlich schon mehrere Volontärsjahrgänge in unterschiedlichen Rollen gesehen begleitet, war selber Momentorin, war selbst mal im Praktikum parallel zu den Volontären.
00:19:35: Das heißt man ist mit denen auch immer eng zusammengeschweißt.
00:19:38: so in der Role jetzt was macht das mit mir?
00:19:42: Es ist verrückt diese Entwicklung zu sehen und zu wissen man hat daran Also dazu beigetragen.
00:19:50: Das
00:19:51: ist schon noch stolz, oder?
00:19:53: Ja so ein bisschen stolz schon.
00:19:55: ich bin auch jetzt also dem Jahrgang jetzt weine ich schon auch innerlich schon nach.
00:19:59: also die neuen werden auch toll versteht mich da nicht falsch.
00:20:02: aber das einfach man baut halt so eine krasse Beziehung auf und wie du sagst man setzt halt unterschiedliche Hüte auf.
00:20:08: wichtig ist dass es halt ein gutes Mittelmaß ist Weil am Ende muss man und das ist halt auch vielleicht die Professionalität, die wir damals mal im Studium angesprochen haben.
00:20:17: Und gelernt haben sofern möglich, muss man manchmal sagen okay irgendwo ist eine Grenze oder... Das ist
00:20:23: ein näher Distanzverhältnis.
00:20:25: Ja genau, dass so betrittelt man es ja immer nicht im Studiums, dass man das ja so nennt aber es ist anders in der Art der Begleitung.
00:20:35: Würde ich diese Nähe des Tanz auf dieser professionelle Ebene Ich sag mal so, wie's im Buch steht.
00:20:39: So wie ich das früher im Studium verstanden hab, dann würde ich aber auch der Pädagogito und Boscos nicht mehr gerecht werden weil es ist halt dieses... Ich bin ja nicht nur, wie du sagst mein Arbeitsalltag geht halt manchmal länger als acht Stunden.
00:20:49: Ich geh' nicht um sechzehn Uhr nach Hause wenn ein Volontär eine Krise hat oder eine Volontäerin oder sonst was is'.
00:20:55: Und ich guck gerade daheim auch aufs Dienstherni, dann warte ich nicht bis zum nächsten Tag, wenn ich das Gefühl habe, dass kann nicht warten!
00:21:01: Das braucht jetzt vielleicht eine Antwort oder jetzt einen Ratschlag etc.. Genau, aber es ist halt ... Ja.
00:21:14: Also mein Mann, der Tobi, der hat selber auch einen freiwilligen Dienst hier gemacht.
00:21:17: Der wird das jetzt gar nicht lustig finden, dass ich ihn erwähne?
00:21:20: Schade gar nicht!
00:21:21: Hallo, Tobi.
00:21:23: Und er hat mich direkt am Anfang gefragt und wie's ist so als Wolo-Mommy.
00:21:27: Ich sag ja, schauen wir mal... Aber Wolos sind halt Wundertüten.
00:21:31: also im ersten Gespräch, wenn man sie kennenlernt, dann kommen Sie auch mal her vielleicht und schauen sich das an okay Und dann sind sie aber plötzlich da und dann kriegt man ganz viele Sachen einfach auch mit allen Ecken und Kanten.
00:21:43: Und umgekehrt genauso, Sie lernen mich ja auch als Menschen kennen.
00:21:48: Ich habe auch nicht immer einen guten Tag so wie die nicht immer ein guten Tag haben.
00:21:53: Also Beispiel, zum Beispiel Besprechungen.
00:21:55: Dann wird da die ganze Zeit rumgekichert und nicht mehr überdenke so mein Zeitplan Leute ich muss auch schon wieder weiter.
00:22:00: dann muss man auch mal sagen so hier stopp jetzt muss ich ja auch mal ansagen machen das müssen wir halt auch lernen dass sich halt wie gerne ich auch mal mit ihnen lache manchmal muss halt auch mal das andere also jetzt auch passieren und sowas genau das ist glaube ich ganz spannend.
00:22:15: Ja in der Begleitung aber das würde ich auch bezeichnende Wort in dem Ganzen nehmen, also Koordination allen Ehren und ich koordiniere gerne.
00:22:22: Und da bin ich... das mache ich gerne auch im Hintergrund und so.
00:22:26: aber das ist nicht der Fokus in dem ganzen.
00:22:27: Das Begleiten ist das was ich als meinen persönlichen Auftrag dahinter auch sehe.
00:22:31: Ich finde es gut und wichtig dass du sagst weil's geht ja nicht drum.
00:22:35: Also wir in der Leitung werden oft damit konfrontiert wie könnt ihr euch zwei Personalstellen drei vier Personalstellen für Voluntäre leisten wo?
00:22:42: ich glaube dass genau das der entscheidende Punkt ist.
00:22:45: Es geht hier, wir sind in einem Dombosco-Kloster, wenn ich beuere.
00:22:48: Es ist nicht nur, dass diese jungen Menschen hierher kommen sollen zum Arbeiten weil dann können sie auch eine Ausbildung machen sondern es geht ja auch darum diesen schönen Begriff der Begleitung der Assistenz bei den Volontären auch ernst zu nehmen Sie in dieser Entwicklung in diesem Jahr auch zu begleiten.
00:23:04: und man muss ja eh sagen also was ihr Arbeitszeit reinsteckt Fulltime-Job, sondern weit drüber hinaus eigentlich.
00:23:10: Weil auch wenn du nach Hause gehst und das Arbeitshandy weglegst, so kenn ich dich, legst du im Bett und dann ratter, ratter... geht's weiter.
00:23:19: Stehst in der Früh auf und hast schon eine Liste was du eigentlich alles machen möchtest.
00:23:23: also daher ist es wichtig dieses Personal auch zu haben um diese Qualität auch zu erhalten.
00:23:31: Gibt´s ne Anekdote?
00:23:33: Würde mich jetzt mal interessieren wo du sagst Auf den letzten Jahrgang letztes Jahr denkst du an die Situation super gern zurück.
00:23:41: Viele, aber gibt es eine wo du sagst und die dürfen wir auch erzählen wenn nicht dass wir hier irgendwie nicht verstecken
00:23:47: weniger witzig aber die Volontäre haben irgendwann zu katten ijo dieses lead was jeder kennt.
00:23:54: die bringen das manchen gruppen bei wenn disco ist also die leiden noch die disco das eine der aufgaben die sie auch machen dürfen Und ich liebe diesen Moment und ich habe da das perfekte Timing, wenn ich abends Dienst noch mache oder halt auch.
00:24:05: manchmal müssen E-Mails halt dann auch erst spät abends beantworten.
00:24:08: Dann gehe ich immer nochmal so einmal durch das Gebäude wo die halt gratätig sind Da machen die Disco und letzte Woche war das, glaube ich.
00:24:16: Ich kam mich rein gerade so zwei der Volontäre den kleinen fünf Klästern halt beigebracht, wenn man Cut Night Jotans ... Und ich dachte mir so cool!
00:24:22: Habe ich mich direkt dazugestellt und mitgemacht?
00:24:24: Weil muss man sagen, ich kann es auch.
00:24:26: Das sind so ganz besondere Momente weil da ist noch mal ein anderes Bonding einfach hervorruft, wenn bei solchen Dingen nicht nur am Rand steht sondern halt auch mal versucht mitzumachen.
00:24:36: Das hätte ich
00:24:37: wahnsinnig gern gesehen, Daniela
00:24:41: Prägen am Moment war natürlich auch, ich habe ja geheiratet und da sind dann halt auch einige der Freiwilligen auch zu Trauung mit dazugekommen weil sie eingeladen haben.
00:24:48: Und das fand ich so... Die saßen halt direkt in meinem Blickfeld, da ich dachte, ah schön!
00:24:53: Also das hat mich voll gefreut, sodass Sie sich die Zeit da genommen haben.
00:24:57: Weil es ist ja nichts was Sie auch auf Dienstzeit machen.
00:24:59: Ich glaube was sehr Schönes eine der Rückmeldungen dieses Jahr war, dass eine Freiwillige gesagt hat, sie lernt hier ganz viele mit Herz bei der Sache sind.
00:25:06: Das ist nicht nur ein Wirtschaftsbetrieb, wie sie es vielleicht aus anderen Kontexten schon kennt dieses Jahr.
00:25:12: wir müssen immer funktionieren, Wirtschaft ist wichtig die Zahlen müssen stimmen.
00:25:15: nein ich darf keinen Fehler machen und so weiter sondern das hier sagt boah hier hat sie kennengelernt wie's ist wenn alle mit dem Herzen eigentlich dabei sind und immer darüber hinaus auch noch was man das natürlich eine Top-Rückmeldung auch wo ich sage ja dann mach mir richtig und wenn wir das mitgeben den jungen Menschen mit dem Herzen was zu finden, wo du voll aufgehst und schau mal so kann das auch sein in einer Welt die sehr leistungsgesteuert ist.
00:25:41: Und die müssen hier schon noch arbeiten, verstehe mich da nicht falsch?
00:25:44: Aber die Arbeit mit Leidenschaft tun, das sehe ich jeden Tag.
00:25:49: Das finde ich ganz toll!
00:25:51: Also spricht für die Einrichtung oder für die Menschen, mit denen sie auch arbeiten ... muss ich mich auch an der Nase packen.
00:25:58: Also, klar wie als Leitung wir sagen... natürlich müssen die Zahlen stimmen und es muss laufen.
00:26:02: aber das stimmt schon.
00:26:03: den Ort hier glaube ich macht was anderes aus.
00:26:06: nicht nur der wirtschaftliche Gedanke der muss ja auch wichtig sein, das betone ich auch.
00:26:11: aber dieses Herz dieser Wille was Gutes zu tun durch die Arbeit den findest du hier im Gästehaus den Findest du im Naturschutz im Bildungszentrum in der Küche.
00:26:23: Es ist ganz viel miteinander.
00:26:25: Ich behaupte und widerspreche mir, ich glaube dass davon aber viel die Volontäre auch mit reinbringen.
00:26:30: Also wir sagen immer die Voluntäre das ist so das Herzstück auf dem Gelände mit.
00:26:37: zumindest ging es mir so die letzten Jahre jetzt wo ich noch im Zugleitung war.
00:26:41: ohne die funktioniert ganz viel gar nicht.
00:26:43: wenn die mal komplett weg wären hättest du ein Riesenproblem.
00:26:47: Das ist so.
00:26:47: ich glaub da würde mich auch keiner Mitarbeiter widersprechen.
00:26:51: Und bei allem, was natürlich nicht immer gut läuft.
00:26:54: Weil junge Menschen sind denen kannst du zehnmal etwas sagen und sie machen es beim elften Mal vielleicht trotzdem noch falsch das gehört dazu.
00:26:59: Aber machen die ganz viel auch von diesem zwischenmenschlichen Was was glaube ich vielen von uns noch gar nicht so bewusst ist und was erst auffallen würde wenn sie weg mehren.
00:27:11: und deswegen Das herrstück ja dass aber viel pflege braucht und viel zuneigung und viel geduld Ja das stimmt glaube ich.
00:27:19: aber Trotzdem ist natürlich nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen.
00:27:23: Muss man auch ehrlich sein!
00:27:24: In diesem Jahr gibt es viele Konflikte, auch Probleme... Das gehört dazu wenn man zusammen ist.
00:27:30: Was siehst du denn?
00:27:30: so ist die größte Herausforderung?
00:27:32: Also für die jungen Leute aber auch für euch in der Anleitung, für dich oder sagst boah damit kämpfe ich schon ganz schön.
00:27:42: Ich glaube so eine der größeren Herausforderungen ist auch statistisch natürlich gesehen ohne jemanden vorführen zu wollen junge Menschen haben viele Themen mit sich, das gut zu begleiten und aufzufangen.
00:27:53: Das merke ich manchmal weil natürlich ist auch der Arbeitsalltag muss halt auch funktionieren.
00:27:58: dann hat man den jungen Menschen auf der anderen Seite der vielleicht auch seine Themen hat die man auch gerne gut begleitet möchte und irgendwo dazwischen versucht man immer die Balance zu finden und jongliert da so ein bisschen rum.
00:28:08: Das beschäftigt mich natürlich auch.
00:28:09: Was heißt das in der Anleitung, wenn junge Menschen einfach aufgrund der vielen Krisen auf der Welt das beschäftigt?
00:28:15: Das merkt man.
00:28:16: wie gehen sie mit Situationen um die herausfordernd sind, dass selbstbewusst sein, das gerade ja auch am Anfang bei vielen vielleicht noch nicht so ausgeprägt ist und man merkt auch hier nach dem aus welchem Kontext sie kommen.
00:28:28: Man lernt sich im Jahr ganz intensiv natürlich auch kennen mit viel Hintergründen.
00:28:32: auch dann versteht man manches auch besser warum Sie so handeln wie Sie handeln.
00:28:38: Aber vor allem dieses, wie kann Begleitung noch besser werden und das braucht halt auch Zeit sich damit auseinanderzusetzen.
00:28:45: Was sind die Themen der jungen Menschen?
00:28:47: Wie was heißt es für ein Arbeitsalltag?
00:28:49: aber halt auch zu sagen okay sie kommen aber ja auch um ein freiwilliges Jahr zu machen ist kein Wunschkonzert.
00:28:54: also das war ein Satz den habe ich dieses Jahr gefühlt fünfhundert mal gesagt Ein freien Dienst ist kein wunsch Konzert.
00:29:02: Ich passe den Dienstplan nicht permanent so an dass alle Freizeitaktivitäten immer möglich sind, das funktioniert nicht.
00:29:10: Da geht halt auch die Arbeit, steckt da halt auch dahinter und ein Dienstmann schreiben ist alles andere als eine Freude.
00:29:15: also das ist einfach anstrengend.
00:29:16: in dem Moment wo man den geschrieben hat meldet sich wer krank und man denkt sich so toll einmal alles durchstreichen.
00:29:23: Und trotzdem zu gucken wie können wir Arbeitsabläufe so gestalten dass der junge Mensch da seinen Platz findet Das ist eine Herausforderung, die beschäftigt mich.
00:29:33: Weil ich möchte ja schon auch das der Betrieb und was es selber betont ohne die Freiwilligen läuft hier vieles einfach nicht.
00:29:42: Und zeitlich da eine gute Balance zu finden dass wir den jungen Menschen in den Raum geben zu lernen und zeitlich aber auch unser Betrieb.
00:29:49: dann nehme ich jetzt mal das gesamte Kloster als solches trotzdem gut funktioniert.
00:29:54: Manchmal kommen da halt Spannungen.
00:29:56: also das fängt damit an Wie du selber sagst, jeder hätte am liebsten gerne ein Volo an seiner Seite, der da irgendwie unterstützende Tätigkeiten macht.
00:30:02: Das geht halt manchmal nur bedingt weil wir reden auch von einem jungen Menschen, der auch ganz klar natürlich auch mal sagt heute geht es mir nicht gut oder heute ja wenn voll on fire gibt mir mehr zu tun.
00:30:14: damit muss man umgehen und das jeden tag.
00:30:17: Das beschäftigt mich einfach auch wie man Begleitung nochmal ganzheitlich hatten sie noch ganzheitlicher machen kann.
00:30:23: Ich glaube sie fühlen sich sehr wohl, sie fühln sich gut begleitet.
00:30:25: Sie wissen sie haben viele Ansprechpersonen auch nicht alles landet bei mir.
00:30:29: das freut mich auch wenn ich das Gefühl habe sie finden jemand anderes auf dem Kloster wo sie auch ihre Themen anbringen können also persönliche Themen.
00:30:38: aber da ist glaube ich einfach immer Luft nach oben.
00:30:40: aber da geht halt auf die Zeit dann auch für aus die im Arbeitsalltag auch erstmal gefunden werden muss.
00:30:46: Wo habe ich mal Zeit, mich da genauer hinzusetzen?
00:30:48: Dinge umzustrukturieren, umzudenken... Auch mit den jungen Menschen das zu überlegen.
00:30:53: Ich glaube ein großes, um nochmal ganz kurz die Brücke zu deiner vorigen Frage oder deine Aussage zu treffen.
00:31:00: was den Ort hier so besonders macht mit den Jungen-Menschen ist dadurch dass wir jedes Jahr wechselnde Leute haben müssen wir uns auch immer wieder reflektieren als gesamtes Team Also auf dem gesamten Gelände, weil wir haben immer wieder neue Charaktere und es gibt nichts Schlimmeres als zu sagen ah der letzte Jahrgang war aber besser.
00:31:16: Natürlich sind die gegen Ende gut.
00:31:17: Die kennen ja dann schon alle Abläufe.
00:31:19: man muss den neuen genauso offen beginnen.
00:31:21: Wobei die letzten vier Wochen schon auch zäh werden bei viele auch schon im Kopf.
00:31:24: dann Abschließend.
00:31:27: Aber sie kennen ja grundsätzlich die Abläufe und so, so Routineaufgaben können Sie halt dann im Idealfall schon aber auch einfach zu sagen was für eine Bereicherung das ist?
00:31:36: Das ist ja nicht nur wir geben Ihnen etwas sondern wir kriegen hier auch ganz viel zurück von Ihnen.
00:31:39: viele kommen danach wieder je nachdem welchen Berufskontext sie werden kann man sich vielleicht sogar als Lehrkraft wieder mit ihrer eigenen Schulklasse ins Bildungszentrum oder sie kommen einfach her weil sie gerne hier sind mit Familien mit Freunden Und zeitlich auch während des Jahres müssen wir als gesamtes Team uns immer wieder reflektieren, mit denen die halt da sind den Volontären und Volontärinnen zu gucken.
00:32:03: Hey krass stimmt!
00:32:04: Da haben sie eine Lücke aufgezeigt.
00:32:05: Die ist uns gar nicht so bewusst geworden weil wir in unserer Arbeitsalltag natürlich auch in einer gewissen Starre manchmal sind was normales.
00:32:12: Und die weiten uns das jedes Jahr aufs neue jeden dritten Monat gefühlt.
00:32:15: Ah ja stimmt ah ja dann müssten wir auch wieder darauf schauen oder die hinterfragen?
00:32:19: Und da ermutige ich auch Sie hinterfragend warum ist es so?
00:32:23: Warum ist jetzt diese Situation so?
00:32:25: Warum machen wir die Bestellungen so oder ähnliches?
00:32:28: Ja, top.
00:32:29: Warum hinterfragt ihr das gut?
00:32:30: Jetzt müssen wir selber gucken, erst mal Rede und Antwort stehen können und zeitlich auch merken.
00:32:33: da könnte man ja vielleicht noch ein bisschen ran gehen.
00:32:35: Es ist
00:32:35: vielleicht gar nicht gut wie wir es in den letzten zehn Jahren waren also genau.
00:32:38: Ist ja richtig mit Blick auf die Zeit Daniela wenn du jetzt jemanden hier sitzen hättest der Interesse an einem freiwilligen Jahr hätte warum soll er das hier im Dombosco-Klose benächtbar machen?
00:32:53: weil er hier eine Vielfalt lernen kann, die dieser Standort bietet mit unglaublich toller Begleitung in einem wunderschönen Panorama.
00:33:03: Und eine gewisse Einzigartigkeit ist natürlich auch einfach.
00:33:05: wir sind eine Gemeinschaft oder in den WG-Kontextengemeinschaft also man kann einen freien Dienst überall machen.
00:33:12: im anderen Kontexten bleibt man daheim wohnt in manchen wohnt man allein In einer Zimmerwohnung nah an der Praxis Oder Einsatzstelle.
00:33:21: Das ist hier anders, hier lebt man Gemeinschaft und das jeden Tag prägt.
00:33:25: Das macht ganz viel, das macht die Momente auch aus weil viele der Erinnerungsmomente finden auch manchmal außerhalb des Arbeitsalltags statt Und dass es einfach ein Mitgrund, dass ein junger Mensch hier wachsen kann mit all sein Talenten.
00:33:41: Sie sollen nicht nur stark jeden Tag den Service begleiten, sondern da wird geguckt hey was kannst du?
00:33:47: Wo hast du mehr Lust drauf?
00:33:49: und so alles natürlich im Rahmen der Möglichkeiten aber es ist im Dialog eingeschähen um dann zu gucken wo kitzeln wir vielleicht auch noch Talente raus?
00:33:57: vielleicht lernt ihr also viele lernen hier einfach nochmal neue Leidenschaften kennen die vielleicht auch dann das berufliche ich später nochmal hervor also früher oder später dann herauskitzeln
00:34:10: Wie ihr gehört habt, man lernt hier viel über Naturschutz arbeiten von der Motorsäge bis hin zu.
00:34:16: ich spüle auch mal.
00:34:17: Ich begleite Jugendgruppen.
00:34:19: Ich bin bei einer Schulklasse dabei leite die auch mit an.
00:34:25: Dieses ganze Spektrum könnt ihr hier haben.
00:34:29: Ihr müsst euch nur trauen diesen Schritt zu machen.
00:34:31: dieses eine Jahr ein freiwilliges Jahr ist für die Gesellschaft gut ist für euch gut Für uns natürlich auch Und wir würden uns sehr, sehr freuen wenn ihr Teil von unserem Team werdet.
00:34:43: Wir wären unten in den... In der Bio heißt es glaube ich?
00:34:48: In den Show Notes werden wir die Kontaktraten angeben wo ihr auch mit der Daniela Kontakt aufnehmen könnt Mit der Elena mit dem Kloster wo ihr euch informieren könnt.
00:35:00: Werde Teil vom Team!
00:35:01: Wir würden uns wahnsinnig freuen.
00:35:02: Danila danke dir für die Zeit.
00:35:04: Mach weiter so.
00:35:05: auch an dich und Elena.
00:35:07: großes Dankeschön unten Arnes der er in diesem Jahr auch noch begleitet hat.
00:35:12: Und ich freue mich auf die nächsten, twenty, dreißig Jahre!
00:35:15: Wir sind ja noch jung.
00:35:17: Alles Gute euch bis zum nächsten Mal.