Dr. Otto Majewski: Warum ich jungen Menschen etwas zurückgeben will
Show notes
In dieser Folge von Don-Bosco-Straße 2 spricht Benedikt Hartmann mit Dr. Otto Majewski, einem langjährigen Förderer und Wegbegleiter des Don Bosco Kloster Benediktbeuern.
Otto Majewski hat das Haus über viele Jahre begleitet, unterstützt und mitgeprägt. Im Gespräch geht es um Vertrauen, Verantwortung und die Frage, warum es sich lohnt, jungen Menschen etwas mitzugeben.
Dabei erzählt er, was ihn an Don Bosco begeistert, warum junge Menschen heute nicht abgestempelt, sondern angesprochen, gefördert und gefordert werden sollten, und weshalb echte Unterstützung mehr ist als eine Spende.
Eine Folge über Dankbarkeit, Zukunft und Menschen, die nicht im Mittelpunkt stehen müssen, um viel zu bewegen.
Show transcript
00:00:00: Herzlich willkommen und grüß euch zu unserem Podcast, so dom Bosco Straße zwei.
00:00:04: Heute wieder aus dem Dom Bosco Gloster.
00:00:06: Benedikt Beuern.
00:00:08: ihr habt jetzt schon verschiedene Gäste kennenlernen dürfen.
00:00:11: heute muss ich sagen starte nicht mit den Zitats sondern Ich möchte erst meinen Gast vorstellen.
00:00:18: der ist für uns für mich wahnsinnig besonders Und ich hätte nicht gedacht dass er ja sagt zu dem Spaß.
00:00:24: aber Er ist grundsätzlich für jeden Spaß zu haben.
00:00:27: so habe ich ihn kennengelernt.
00:00:29: Bei mir ist es heute der Herr Dr.
00:00:31: Otto Majewski.
00:00:33: Otto, ich sage jetzt ein bisschen was zu dir, wenn etwas nicht stimmt sagst du das Quatsch!
00:00:38: Otto ist verheiratet und grundsätzlich zu Hause in München, im Münchner Süden...
00:00:48: Gauting?
00:00:49: ...in
00:00:49: Gautting.
00:00:50: Genau, deine Adresse gebe ich jetzt nicht raus weil das wäre Quatsche.
00:00:54: Und du hast zwei Kinder.
00:00:56: Ja, zwei Söhne.
00:00:58: Wenn man dich beruflich anschaut und da war ich ein bisschen baff, weil das liest sich lang dein Lebenslauf in deinem jungen Alter.
00:01:06: Das ist ja... Wir gehen jetzt nicht alle Punkte durch aber das erste was mir auffallen ist du warst persönlicher Referent vom Staatsminister Max Streibel im Finanzministerium?
00:01:17: Zuerst Umwelt.
00:01:18: Sie erst Umwelt und dann Finanzminister.
00:01:20: Gründungsmitglied ist Umwelt.
00:01:21: Du warst Gründungsmitglied
00:01:23: des Umweltministeriums.
00:01:24: Ja mit dem Freund Werner Buchner zusammen
00:01:28: Okay, dann ins Finanzministerium.
00:01:31: Zehn Jahre lang?
00:01:32: Elf Jahre.
00:01:33: Elf Jahr!
00:01:34: Dann bist du Abteilungsleiter geworden zuständig für die staatliche bayerische Beteiligungen.
00:01:42: Ich bin
00:01:42: Staatin im Finanzministeriums.
00:01:45: Genau
00:01:46: und dann hast Du den... Den Hofbräuhaus
00:01:48: bis zum MBB ja.
00:01:50: Das ist auch spannende Arbeit oder?
00:01:53: Und dann ...den Sprung finde ich jetzt interessant.
00:01:56: Hast du den Sprung in den Vorstand der Bayernwerk AG gemacht?
00:02:01: Und zuletzt warst du sogar vorstandsvorsitzend bei der Bayernwerke.
00:02:04: Ja, die letzten acht Jahre.
00:02:05: Die letzten acht jahre.
00:02:08: Vor der Fusion von ihr und
00:02:09: dann... Genau!
00:02:11: Und jetzt sind zwei Sachen noch dringender im Lebenslauf.
00:02:14: Du hast das Bundesverdienstkreuz am Bunde und du hast den bayerischen Verdienstorten.
00:02:19: Auf dem bin ich sehr stolz, ja.
00:02:22: Das war kein Sarkasmus oder?
00:02:24: Nein, nein, nein.
00:02:26: So und du setzt dich für die TU München ein.
00:02:30: Und eine Sache, die ich nicht gefunden habe, Otto... Was macht dein Otto Majewski privat?
00:02:36: Bei das wenn ich lese hat er einen Tag mehr wie vierundzwanzig Stunden.
00:02:39: Was hat dein Otto bis heute privat gemacht?
00:02:43: Naja der Otto ist inzwischen älter geworden, wie man sich am Bild gut sehen kann!
00:02:48: Dann wird der Freiraum einfach etwas größer.
00:02:52: aber es ist schon richtig.
00:02:54: Ich war eigentlich immer dran dass ich immer was tun wollte.
00:02:58: Mein Frau ist immer noch der Meinung, dass ich viel zu aufgeregt bin und immer noch viel zu ... viel zu sehr mich engagiere oder mache was ich will.
00:03:10: Und eines meiner Herzensanliegen oder Engagements sind dieses große schöne alte Haus mit all diesen Ehrwürdigkeiten und ihren Aktualitäten natürlich zusammengenommen ja.
00:03:23: Ich kenne dich jetzt Otto Seidt Ach, sieben Jahren.
00:03:27: Sieben Jahre, wo ich hier angefangen habe damals noch im Zentrum für Umwelt und Kultur Und ich weiß noch der Partner Geisinger hat uns zwei vorgestellt Ja!
00:03:36: Und der Partener Geisingern hat gesagt Benedikt den musst du kennenlernen weil ohne denen gäbe es uns nicht und ohne denen wirds das Ganze hier auch in Zukunft nicht geben.
00:03:45: Dann dachte ich mir wow was wir da als für eine Persönlichkeit kommen Das
00:03:50: ist nicht enttäuscht worden?
00:03:51: Nein das sage ich nachher.
00:03:52: noch etwas dazu.
00:03:53: Enttäusch bin ich ganz sicher nicht geworden.
00:03:55: Aber Otto, was mich interessiert ist... ...was begeistert dich an den Salisianern und an diesem überhaupten Salisiano?
00:04:02: Du bist ja so verwurzelt mit denen.
00:04:04: Das wusste ich auch sogar nicht!
00:04:06: Aber du hast ja ganz viel in Bonn gemacht und im Ausland für die Salisiana aber vor allem hier das alte Kloster weil du bist ja eigentlich kein Klostetyp.
00:04:15: erstmal Was macht das hier so besonders?
00:04:21: Eigentlich schwer zu beantworten.
00:04:22: es hängt mit dem Personen zusammen.
00:04:24: dann Ja, es sind große Persönlichkeiten die heute leider jetzt nicht mehr unter uns sind.
00:04:29: Bei der Billmeier, bei dem Hausarzt zum Beispiel, dann haben wir sie in der Anfangsphase noch... Dann mein großer lieber alter Freund Ottmar Schoch und der andere große Freund der auch ganz in den Häsitz Karl Geisinger.
00:04:43: Das sind Leute, das waren große Persöhnlichkeiten, die mir auch sehr viel gegeben haben.
00:04:49: Die haben mir das Leben vermittelt da und das sind nicht nur die Pädagogik und das sind nicht nur die Programmatik des Ordens, nämlich dieses Wortes.
00:05:00: Das heißt wir wollen dazu sein für die Jugend, für die jungen Menschen.
00:05:04: Das war eigentlich so das große Credo, dass hier von den Leuten aus geht und es war diese Lebensnahe, diese unprätenziöse Art mit der man hier umgegangen ist und das hat mich eigentlich von Anfang an sehr beeindruckt.
00:05:20: Wenn ich von Anfang an beeindruckt, dann war das, wenn ich mich recht in Sinne enttreffe mit Pater Billmeier und es war ... der Pater Schoch war damals dabei.
00:05:30: Nein!
00:05:30: Der Karl war dabei, Karl Geissinger war dabei glaube ich.
00:05:33: Die haben mich besucht, da war ich Vorstand beim Bayernwerk.
00:05:37: Was wollen also zwei hohe, hoch angesehene Herren aus dem Orden des Salisierner?
00:05:42: Was wollen die von mir?
00:05:44: Aber die wollen den billigen Preis haben.
00:05:46: Dann gehst du halt um zwanz Prozent runter und dann sind sie vielleicht wieder zufrieden.
00:05:54: Wir wollen das selber machen.
00:05:58: Das war eine kleine Revolution von uns damals, weil wir haben ja unser Selbstverständnis damals bei dem schönen alten großen auch mächtigen Bayernwerk eigentlich ... dass wir das machen.
00:06:11: Wir waren allzuständig und kümmern uns für euch da.
00:06:15: So war unser Verständnis.
00:06:16: Darf ich kurz nachfragen?
00:06:17: Weil du gesagt hast, dass selber machen.
00:06:19: Also der... Die Salishan haben ja die Energiezentrale gegründet also das wir uns selber auch mit erneuerbaren Energien, also mit Hackschnitzeln, Wasserkraft auch selber versorgen können auf dem Gelände.
00:06:31: und da kamen die zu dir und dann gesagt ne wir brauchen gar nicht mehr dein Strom sondern du musst uns helfen, dass wir das in Zukunft komplett selber machen!
00:06:38: So war's jetzt genau so!
00:06:40: Jetzt kenne ich dich aber als Wirtschaftler weil du hinterfängst mich auch oft um was ich mit dem Geld mache was du uns gibst.
00:06:46: Wie kommt es, dass du gesagt hast, ja gut.
00:06:49: Wenn ihr das machen wollt, machen wir das?
00:06:51: Naja... Es hat zunächst dabei, weil wir ein demokratischer Verein sind, habe ich das natürlich mit meinen Kollegen im Vorstand besprochen und die haben gesagt, spinnt's wohl da.
00:07:02: Das kommt in den Frage wie wir machen das und wir machen es ihnen auch sehr künstig usw.
00:07:07: Und dann hab' ich gesagt naja, die wollen sie nicht, die wollten selber machen!
00:07:12: Und dann haben uns auch darauf verständigt.
00:07:15: Es war auch dann der Anbruch der neuen Zeit, insofern sind die Seite hier damals schon neue Wege gegangen eigentlich.
00:07:22: Dann weit voraus vor allen anderen eigentlich da.
00:07:27: Und ja wir haben ihn dann, ich glaube er war lange Zeit viele Jahre, war mit dir sehr aktiv ein Ingenieur, der das organisiert hat und wie man sieht es funktioniert bis heute noch.
00:07:42: Das war sehr gut.
00:07:45: Das war ja so dein Einstieg in das ganze Thema
00:07:48: Gloster
00:07:49: Salisiana, wenn du jetzt auf die letzten Jahre, man darf ja Jahrzehnte sagen oder?
00:07:56: Gibt es einen Moment wo du sagst der hat mich wirklich geprägt und er hat mich vor allem an diesen Standort hier Gloster Benedikt Beuernd und Bosco Gloster Bengt-Beuern auch wirklich gebunden.
00:08:06: Ja das waren zwei Persönlichkeiten darf ich mal sagen, das hole ich immer erst dann.
00:08:13: Das war eben der Parter Geisinger hier und Karl.
00:08:15: Der ist jetzt übrigens
00:08:16: hinter der Kamera gerade.
00:08:19: Dann kann er es ruhig mithören!
00:08:22: Und der Parterschoch, den ich heute sehr verehrt und geschätzt habe.
00:08:29: Das war auch mit meinem Mentor.
00:08:31: Ich hab dann das vergnügen gehabt, zehn Jahre lang Schatzmeister zu sein von dem folgenden Förderverkreis.
00:08:38: Und das war eine sehr glückliche Zeit Weil das war, da habe ich meinen Hauptberuf aufgegeben und war dann nur noch frei beruflich tätig.
00:08:46: Mit vielen anderen Sachen war für viele Unternehmen dann auch so tätig, die sinnvoll gefunden haben mit mir zusammenzuarbeiten.
00:08:55: Und das war wie gesagt mit der Pader Schoch auch.
00:08:59: Das war mein großer Stichwortgeber auch mit.
00:09:02: Und Ideengeber dann auch weil wir gesehen haben und das war mein Impetus hier bewegt sich was.
00:09:09: Hier wird etwas angeschafft.
00:09:11: Das sind nicht nur warme Worte, die hier gesprochen werden.
00:09:14: Die mussten auch sein, weil das Gute ist für die Seele.
00:09:18: Und das sind Worte dann hier geschiedet was und zwar auch Geld für die Jugend, die es braucht, die sie bedürfen.
00:09:25: Das war ein Impetus, der mich da sehr stark angetrieben hat.
00:09:31: Ausgegangen ist das damals – die Gründungsphase muss ich sagen!
00:09:34: Das war der legendäre Hans Ziertmeier, der Johann Baptist wie wir ihn genannt haben.
00:09:40: Aber das war mit seinem weit verzweigten Netzwerk großartig.
00:09:46: Aber inspiriert hat es damals noch der Marktstreibel, der heute leider sehr vergessen wird und kaum erwähnt wird.
00:09:52: aber er war ihm auch fünf Jahre lang da noch Finanzminister, also nicht zuerst Finanzminister und dann fünf Jahre Lang Ministerpräsident.
00:10:01: Und das war noch eine Zeit in der CSU wo die noch mit sechzig Prozent der Stimmen bekommen haben.
00:10:08: Da wird daher So wird heute klassische Augen bekommen.
00:10:12: für Freude.
00:10:12: dann, ne?
00:10:13: Genau.
00:10:13: Da überlegen wir uns noch ob man das piepsen oder nicht... Was der recht ist werden schöne Zahlen glaube ich für die CSU.
00:10:25: Also deine Verbundenheit hier hängt viel an Personen.
00:10:27: Das hört man ja Aber auch an der Arbeit die hier passiert
00:10:31: Personen Die diese Arbeit auch vermittelt haben und auch glaubwürdig umgesetzt haben.
00:10:37: dann Jetzt
00:10:39: muss man sagen, Otto und das darf ich auch so sagen.
00:10:42: Du bist ja kein Kleinspender sondern du bist ja wirklich jemand der beträchtliche Summen jedes Jahr auch uns zur Verfügung stellt und zwar ohne... Ich muss dir im Nachgang zwanzig Seiten schreiben aber die ist wichtig dass du weißt warum gibst du das Geld?
00:11:00: Und wo gibst?
00:11:02: Was macht denn dein Vertrauen zu uns auch so stark?
00:11:06: Weil ich meine jetzt sitzt hier gegenüber von dir, ein dreandreißigjähriger Kerl im Pulli und mit Cap.
00:11:11: Und erzählt dir wie gut die Jugendarbeit ist weil du bist ja bei den Schuhklassen nicht dabei.
00:11:16: Natürlich sitzt hinter der Kamera der Partei Geisinger, der mir auf dem Kopf haut wenn ich quatscht rät aber was macht dieses Vertrauen hierher so stark jetzt wo die vielen Persönlichkeiten noch nicht mehr da sind?
00:11:28: Mein Kreis haben nicht nur mittelparten Einblick dort Gehen auch nicht so die Tagesarbeit, die er gemacht wird immer.
00:11:35: Aber ich kenne das aus der Resonanz, die herkommt.
00:11:39: Also auch von den Leuten, die hier aus der Nähe sind, die aus der Näh der Politik herkommen, aus der Regionalpolitik und aus der Ortspolitik.
00:11:47: Und auch von dem Persönlichkeiten von Menschen, die sehr nahe mit euch umgehen.
00:11:53: Da kommt natürlich auch eine gewisse Resonanztand zustande.
00:11:57: Da ist immer eine große ... Ja, kann man sagen keine ... Zwar hat er der Begeisterung, ist das auch wieder.
00:12:06: Ich sage, Mensch, das ist super was die da machen!
00:12:08: Die machen es frisch und unkonventionell... ...die machen das nicht also auf so Herz-Jesus-Tour sondern das wird sehr, sehr frisch um im Mittelbau gemacht und da spricht die jungen Leute ungeheuer an dann.
00:12:21: Das ist so.
00:12:22: Und ich hab nebenbei auch noch eine Schwiegertochter, die Lehrerin ist und die freut sich immer wenn sie Termine bekommt und mit ihrer Klassen rein darf weil sie sagen dass sind Wirklich herzerfrischende, sensilen Bart, das auch die jungen Menschen hier bekommen.
00:12:37: Weil sie hier etwas vermittelt bekommen eben mit Bildung und Natur.
00:12:44: Mit allem was dazugehört.
00:12:46: Mit Kultur, mit Wertevermittlung.
00:12:48: Die halt im Alltagsunterricht so auf dem Stundenplan nicht zu sehr stehen dann.
00:12:54: Ja jetzt sind wir schon beim Thema junge Menschen.
00:12:58: Jetzt behaupte ich bin schon weit weg von jungen.
00:13:01: Du bist ja nur ein paar jährchen älter wie ich, Otto.
00:13:04: Das ist ja nicht viel!
00:13:07: Wenn du jetzt auf die Jugend schaust und du hast in deinem Berufsleben mit so vielen jungen Menschen auch zu tun gehabt also mit Auszubildenden, mit jungen Politikern, mit jungen Wirtschaftlern, die alle höher größer weiter schneller aber selber natürlich auch Kinder gehabt.
00:13:23: wenn die Jugendlichen von heute mit denen vor dreißigvierzig Jahren verglichen werden würden was hat sich denn verändert?
00:13:32: Aus deiner Perspektive?
00:13:35: Ja, was sich viel verändert hat sind natürlich die Techniken dann damit das umgeht.
00:13:41: Wir leben ja auch in ein neues Zeitalter eingetreten und seit ein paar Jahren ist man ganz halb wieder mit KI als neue Methode dann so.
00:13:51: Das war bisher noch nicht bekannt.
00:13:53: Es hat noch keiner gewusst.
00:13:54: Da war es jetzt noch in den Forschungslaboratorien aber ansonsten natürlich die Kommunikationsbasis ist eine Tochterheit ganz andere geworden.
00:14:03: Aber ich glaube, was geblieben ist bei vielen Leuten.
00:14:07: Man muss differenzieren.
00:14:09: Ich höre nicht dazu die zu sagen, die Jungen sind Paul und sie in der Hängematte drin dann überhaupt nicht.
00:14:16: Die wollen alle auf ihre Weise angesprochen gefördert werden und gefordert werden.
00:14:21: das gehört immer beides gehört immer mit dazu.
00:14:25: Und dass es in verschiedensten Berufsgruppen das sehe vom Handwerker aufgehen bis zu den jungen Wissenschaftler hin ist da immer ein gleicher Ethos, der sagt ich will gefördert werden und das muss anerkannt werden auch von der Gesellschaft.
00:14:43: Und das geschieht hier in einem ganz großen Maße.
00:14:45: dann
00:14:48: Was für Probleme nimmst du besonders bei jungen Menschen war oder wo sagst du?
00:14:52: Das sind Probleme die sind eigentlich Wahnsinn also dass sich junge Menschen mit denen rumschlagen müssen Oder ist es gar nicht so?
00:15:00: Ja Gott, ich bin vielleicht schon ein Stück weit weg davon um das so nachzuvollziehen dann.
00:15:05: Aber vielleicht ist es oft so dass es manchmal oft als meiner Perspektive raus und wenn ich jetzt meine Jugend oder meine Kindheit dann immer noch mich da zurück erinnere Dann hat man heute natürlich einen ganz anderen Stand aus.
00:15:24: Das sind sagen wir es geht ihnen alle viel besser.
00:15:28: Es geht ihnen auch viel besser.
00:15:30: Nur sie fühlen sich nicht so unbedingt an, weil oft ist es so das junge Menschen.
00:15:36: Ich habe halt das Glück gehabt in einem behüteten Elternhaus groß zu werden.
00:15:40: Da waren meine Eltern da, vor allem meine Großmutter da die sich umkümmern hat.
00:15:44: Die waren für alle meine Seelenqualen da.
00:15:47: Heute sind junge Menschen oft für alles sich allein gestellt und sind dann nur noch stundenlang auf diesen kleinen Mann angewiesen wo sie sich dann unterhalten der mehr oder weniger Ihr Erziehungspartner geworden ist.
00:16:00: was Grausames im Grunde genommen, weil die jungen Menschen wollen das eigentlich gar nicht so sehr und sollen es auch nicht zu haben.
00:16:08: Wir brauchen die Ansprache mit den Menschen dann auch mit den Älteren.
00:16:14: Weil da hören ja viele junge Leute dazu.
00:16:18: Gib ihnen mal zwei Sätze mit, wenn du sagen würdest, dass würde ich der jetzigen Generation mitgeben?
00:16:24: Was ich mitgeben will, ist Ihnen sozusagen Seid positiv zu dieser Gesellschaft.
00:16:33: Es ist nicht alles, was manche immer mit den Worten mit SCH beginnen sondern es ist eine lebenswerte Gesellschaft.
00:16:41: Wir haben das Glück seit achtzig Jahren in einer großen, in einer wachsenden auch von Wohlstand gezeichneten Demokratie zu leben wie wir's wahrscheinlich in den Historien vorher nie gehabt haben.
00:16:55: und ihr habt alle Wenn ihr das wollt, und das wollt ihr dann auch überwiegend.
00:17:00: Ihr habt alle die Fähigkeit und die Möglichkeit euch dazu entwickeln wo ihr glaubt wo ihren besten eure Fähigkeiten auch einbringen könnt.
00:17:11: Ich glaube das sind schöne Worte für junge Menschen also sogar die junge menschen.
00:17:15: ältere Menschen hinter der Kamera stimmen mir zu.
00:17:21: jetzt auto würde ich.
00:17:25: Du sagst, was junge Menschen brauchen und wo junge Menschen Bedürfnisse haben.
00:17:28: Auf der anderen Seite sitzt du jetzt hier in einem Alter, wo du sagst ich hab sicher ein Großteil meines Lebens vielleicht schon hinter mir.
00:17:37: Das klingt jetzt hart aber sagen wir ehrlich so ist es.
00:17:40: Und ich habe aber in den letzten zehn, zwanzig, dreißig Jahren wahnsinnig viel gegeben das junge Menschen Zukunft haben durch die Arbeit hier.
00:17:49: Du hast ja auch Projekt im Ausland gefördert hat man vorher gesagt.
00:17:52: Und was für mich halt immer spannend ist, und da glaube ich geht es unseren Hörern genauso.
00:17:58: Warum macht das jemand?
00:18:02: Also wie muss man im Kopf drauf sein dass man sagt hey jedes Jahr hier summe x super warum mache ich das?
00:18:13: Weil nur die Arbeit ist ja nicht schön.
00:18:15: aber kann man auch sagen...
00:18:17: Man muss auch sozusagen das kein Geld mitbringen.
00:18:21: dann um das mitzugeben Ich sage auch Ich würde mal, wenn ich selber eine Bilanz ziehen will für mein Leben und sagen mir ist es verdient oder auch nicht verdammt gut gegangen.
00:18:33: Ich habe sicher auch einiges dazu beigetragen dass das so gegangen ist wie es jetzt ist.
00:18:39: Heute bin ich in einem Zustand wo ich ein gutes Stück von dem was ich an Freundlichkeit, an Unterstützung, an Vertrauen von in meinen verschiedensten Lebensphasen Und das ist angesprochen mir für Berufe.
00:18:53: Ich glaube, es waren mindestens fünf oder sechs andere Zahl die ich da in der Zeit bekommen habe.
00:18:58: Die will ich wieder dieser Gesellschaft und falle natürlich jetzt den jungen Menschen, die unser Leben in den nächsten Jahrzehnten gestalten, denen wieder zurückgeben.
00:19:08: Und ich glaube du gibst mich recht weil du gesagt hast dass nötige Kleingelb mitbringen.
00:19:12: Das ist ja meine Definitionssache.
00:19:15: Mir geht's immer so, ich freue mich auch wenn Oma Helga aus dem Dorf runter kommt, um mir zehn Euro in die Hand drückt.
00:19:21: Weil ich weiß für sie ist es viel Geld und das ist ja eine Haltung, die man hat also dieses wenn wir von Werten sprechen Für dich ist es ein Riesenwert auch wie du sagst jungen Menschen was zurückzugeben.
00:19:34: Und trotzdem könnte das Ja auch sein dass Du sagst hey Ich habe Kinder denen will ich in Zukunft alles hinterlassen und nicht mein Geld an irgendwelche sozialen Einrichtungen geben.
00:19:47: Und trotzdem auch Danke dafür muss ich auch sagen.
00:19:50: Das ist eine Abwägungssache, meine Kinder werden sich hoffentlich immer nicht beschweren müssen für das was ich dann hinterlassen werde.
00:19:57: Aber ich habe auch einen guten Zeil abgezweigt.
00:20:00: Es gilt hier also fallendschwerpunktmäßig für die Bildung hier in diesem Hause und es aber auch für die studentische Community einiges getan.
00:20:11: und da gab's eine Verbindung eben die mir auch sehr viel Freude und Glück bereitet hat, dass die Verbindung zur Technischen Universität München.
00:20:19: Aber das ist natürlich eine ganz andere Story.
00:20:21: Das stimmt, wobei ich schon spannend finde.
00:20:23: also du bringst ja auch regelmäßig Leute hierher die uns unterstützen auch aus dem TU-Netzwerk.
00:20:30: Das wäre der CDU wahrscheinlich nicht so gern aber für uns super.
00:20:35: und da glaube ich hast du auch viel gemacht.
00:20:37: Jetzt würde ich am Schluss schon noch gerne darauf eingehen.
00:20:40: Du sagst ja immer es ist immer ein Gehung nehmen!
00:20:44: Also du hast viel bekommen, früher auch an Nettigkeit durch Menschen.
00:20:48: Und Zuwendung
00:20:48: und Verklarung auf mich gesetzt haben wir auch.
00:20:52: Genau!
00:20:53: Ich würde mal gerne den Blick umdrehen von uns als Einrichtungen.
00:20:58: In der heutigen Zeit kriegst Du das ja mit vor allem Menschen wie du.
00:21:00: ihr kriegt im Woche oder Monat.
00:21:02: was ich nachfragen nach könntest du nicht darspenden?
00:21:05: Könntest du da spenden?
00:21:07: Ja... Ich finde es immer spannend wenn man dann drauf eingeht und man nachfragt was macht jeder für Eure Spenden für eure Spender, dann kommt ganz schnell die kriegen einen Bericht.
00:21:17: Die kriegen vielleicht einmal im Jahr eine Weihnachtskarte und korrigier mich bitte wenn ich da aufm Häusweg bin aber das finde ich kompletten Quatsch weil Menschen wie du jetzt nicht unbedingt Lust haben sich hinzusetzen um den vierseitigen Bericht zu lesen sondern ich glaube ihr lebt ja auch oder du lebst ganz stark davon diese Herzlichkeit auch zu spüren, zu sehen was passiert mit meinem Geld.
00:21:44: Die Effizienz auch irgendwo nachleben zu können dann?
00:21:48: Genau!
00:21:49: Das ist richtig.
00:21:49: also nicht nur ein paar Blatt Papier haben so man klar das kriegt man links der Seite sondern auch zu sehen hoppla da ist ja ungeheuer viel passiert dass es geschehen und dafür haben eine Summe X oder hunderte von jungen Menschen ihnen hat man damit eine echte große starke Lebenshilfe gegeben Und das ist etwas, was einen sehr viel mehr befriedigt.
00:22:12: Weil es ist ja die Ernte, die man eigentlich haben will von dem, was man hier aussägt, ne?
00:22:17: Genau.
00:22:18: und deswegen jetzt zum Schluss bevor ich noch mal was zum Schluss sage Otto gibt's was, was du diesem Ort wünscht.
00:22:28: für die nächsten, gehen wir mal von zehn Jahren aus wo du sagst hey!
00:22:32: Das wünsche ich dem Tom Voskogloss im Gebäu und dass es wirklich gut in die Zukunft kommt.
00:22:37: Ja,
00:22:38: jetzt sage ich mal Eine Summe engagierter, gut vernetzter Engagierter junger Leute auch die hier führen.
00:22:48: Die hier die Leitung haben so wie man das heute jetzt erleben dass dies stark weitergeführt wird und es waren ja auch die letzten Jahre waren ich auch kann man sagen abgesehen von der großen Katastrophe die wir dann vor zwei drei Jahren hatten mit dem schrecklichen Unfall hier ist es hier so Ihr lebt von dem Glauben an die Zukunft und das vermittelt ihr auch dann sehr, sehr gut an die jungen Menschen.
00:23:17: Und das zu verbreiten weiterhin mit dieser Botschaft kann man eigentlich sagen ist mir nicht pange drum dass es euch wiederholt, dass es Euch gut geht weil das auch von der Gesellschaft und ja gut meinenden Gesellschaft gut akzeptiert wird.
00:23:36: Ich glaube das wünschen wir uns auch ... treben, sage ich mal.
00:23:41: Wie immer zu sagen... Alles zu tun das junge Menschen und die Natur Zukunft haben.
00:23:47: Und da können wir auch dazu.
00:23:48: Ja.
00:23:48: Das
00:23:49: ist... Und zum Schluss – und das geht jetzt auch an soziale Einrichtungen– Ich habe hier mit dem Auto jemanden sitzen der den wir viel verdanken.
00:23:58: also ohne ihn hätte es weder ein Zentrum für Umwelt- und Kultur in dieser Form gegeben und würde es jetzt kein Dombosco Kloster benäckbar angeben.
00:24:07: Wir reden in der Woche über sechshundert junge Menschen auf dem Gelände.
00:24:10: Das wäre nicht möglich, wenn es dich und noch zwei oder drei andere geben würde.
00:24:14: das ist so.
00:24:15: Und...
00:24:17: Die schönste Volksmeldung die man haben kann
00:24:19: glaube ich.
00:24:20: Und andersrum ist auch unsere Verantwortung zu sagen wir lassen auch Menschen nicht alleine die uns hier helfen weil wir verstehen uns schon auch darum wir tun dir was Gutes wenn du Unterstützung brauchst.
00:24:35: Das kann im Alter sein das kann mal mit Themen, Problemen sein.
00:24:38: Und dieses Miteinander zwischen Institution und Spender-Unterstützer... Ich glaube das ist das was diesen Ort besonders macht
00:24:45: und
00:24:46: wo wir glücklich sind, wo wir froh sind.
00:24:48: und man muss sagen du hast auch viel Zeit damit verbracht mir einen Kopf zu waschen wenn ich mit irgendwelchen Ideen gekommen bin wo du sagst du Benni die Klasse lieber die Finger davon!
00:24:56: Also auch das ist eine Realität.
00:25:00: Und in dem Sinn Otto wünsch dir und deiner Frau ein Herzen alles Gute Bleibt lang gesund.
00:25:06: Wir brauchen dich noch ein paar Jahrzehnte und wir hören uns und sehen uns sicher die nächsten Wochen noch ganz oft.
00:25:13: Und
00:25:14: euch allen Dankeschön fürs Zuhören, wir wünschen euch eine schöne Woche!
00:25:21: Und wir hören und sehen unsere Woche drauf wieder alles gut.
00:25:23: Ich nehme das auch mit großer Dankbarkeit entgegen für die letzten Worte, die du jetzt gefunden hast.
00:25:30: Auch was die persönliche Hilfe auch für... Ja, für mich oder für andere betrifft.
00:25:36: dann alles Gute auch weiterhin.
00:25:39: Danke Rutter!